Forwarded from Meinungsfreiheit 2.0
Wenn die nächste Bastion einer Illusion fällt

(1/3) Ich schreibe diese Zeilen, da es immer noch Leute gibt, die felsenfest davon überzeugt sind, wenn »die Welt« nur so konsequent, durchdacht und vor allem rigoros wie China in Sachen »Covid19-25« durchgegriffen hätte, wäre der ganze Spuk längst vorbei. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich viele Monate ebenfalls der Auffassung war, die Situation würde in China professionell gehandhabt werden. Das Umdenken erfolgte nicht, weil ich ab irgendeinem Zeitpunkt beschloss, »Jawohl, ab jetzt bin ich ein ‚Querdenker‘« oder dergleichen. Bis vor ein paar Wochen wusste ich noch nicht einmal, dass dieser Begriff im Zuge der Plandemie einen »neuen Kontext« erhalten hatte.

Nein, mein Umdenken vollzog sich schleichend und schrittweise über Monate, nachdem sich anhand offizieller Zahlen immer deutlicher abzeichnete, dass entgegen der Dauerpanik kein Massensterben einsetzte und auch nicht einsetzen wird – jedenfalls nicht wegen dieses Virus. Die Zahlen beweisen, dass es schlichtweg keine tödliche Viruspandemie gibt. Wer aus den Zahlen eine Katastrophe herauslesen will, müsste konsequenterweise auch für alle Jahre vor 2020 eine solche konstatieren.

Was es jedoch gibt, sind immer verrücktere und totalitärere »Maßnahmen«, mit denen Technokraten weltweit um sich schlagen. In China ist nun zur Abwechslung die Provinz Hebei weitestgehend abgeriegelt. Innerhalb dieser Provinz befindet sich Peking als regierungsunmittelbare Hauptstadt, welche quasi ein eigenständiges »Bundesland« innerhalb eines »Bundeslandes« bildet (vergleichbar mit Berlin und Brandenburg). Wir in Peking sind ebenfalls und erneut betroffen. Was heißt das aktuell konkret? Unser »Compound« ist wie viele andere im Lockdown, niemand darf mehr rein, niemand darf mehr raus. Als Begründung wurde uns mitgeteilt, dass in einem völlig anderen »Compound« mehrere hundert »Covid-Fälle« registriert wurden. Jetzt muss ich dazu sagen, dass wir bereits vor einer Woche »negativ getestet« worden sind, ebenso heute. Trotzdem darf niemand die Anlage verlassen.

Jetzt werden sich viele Coronisten ob der »Gefährlichkeit« des Virus bestätigt fühlen, nach dem Motto: »Ha!! SChaUt HiN! DeNkT wIrkLIch JEmAnD vOn EuCh CoViDIoTeN, DiE cHiNeSeN wÜrDeN nUR zUm sPAaß ZUm x-tEn MALE iHRe BÜrGer [wie Vieh – Anm. des Covidioten] eInSPeRreN?!?«

Selbstverständlich handelt es sich dabei um ein »Argument«, das bei genauerem Hinsehen zerbröselt. Hätte man diese Frage vielleicht noch vor sieben Monaten berechtigterweise stellen können, so betrachte ich sie mittlerweile nur noch als schlechten Scherz. Die eigentliche Frage, die auch Coronisten fairerweise stellen müssten, lautet: Was haben all die Maßnahmen, die man seit einem Jahr befürwortet, in einem Land wie China gebracht? Immer wieder hören wir, die Lage in den bunten Teilen Europas wäre so »verheerend«, weil »die Leute« zu egoistisch seien und die wöchentlich neuen Maßnahmen irgendwelcher Polit-Technokraten nicht erfüllten. Man solle sich gefälligst mal ein Beispiel an »den Asiaten« nehmen (so als hätte es in Asien eine einheitliche Vorgehensweise gegeben).