Archiv für Januar 2010

Hier finden Sie ein Interview, das ich mit dem FDP-Abgeordneten im Bundestag, Frank Schäffler, für Focus Money geführt habe. Er ist Mitglied im Finanzausschuss und der einzige von über 600 Abgeordneten (!) der die Fehlkonstruktion unseres Geldsystems erkannt hat, beziehungsweise das auch öffentlich vertritt. Er ist Anhänger der österreichischen Schule der Nationalökonomie, der einzigen logischen und widerspruchsfreien Lehre vom menschlichen Handeln, die auch Grundlage des Programms der Partei der Vernunft ist. Immerhin wissen wir dadurch, dass mindestens eine Partei im Bundestag wüsste, was zu tun ist. Unnötig zu erwähnen, dass die FDP-Spitze nicht im Entferntesten bereit ist, am Geldsystem etwas zu ändern oder den ebenfalls in der FDP wohlbekannten Klimaschwindel zu beenden.

 „Und tschüss!“

Money: Die EU ist einer schweren Krise. Griechenland steht kurz vor dem Bankrott. Was sollte die EU tun?

Schäffler: Der Stabilitäts- und Wachstumspakt muss verändert werden. Derzeit lässt das Regelwerk kein Ausscheiden aus dem Euro, weder freiwillig noch durch Zwang zu.

Money: Sie meinen also, man müsste Griechenland aus der Eurozone werfen?

Schäffler: Ja. Griechenland hat nachweislich bereits in der Aufnahmephase, aber auch nach dem Euro-Beitritt 2001 bis auf das Jahr 2006 (2,9 Prozent) in jedem Jahr das Maastricht-Neuverschuldungskriterium von 3 Prozent gerissen. Wie sich Jahre später herausstellte geschah dies mit Hilfe “kreativer Buchführung” in erheblichem Umfang und mit Vorsatz. Das muss Konsequenzen haben.

Money: Wie soll das konkret passieren?

Schäffler: Natürlich kann das nicht von heute auf morgen geschehen. Die Regierungschefs der EULänder müssten konkrete Kriterien erarbeiten unter denen ein Ausschluss möglich. Dann wird eine Frist gesetzt, bis zu der diese Bedingungen zu erfüllen sind.

Money: Wer soll das entscheiden?

Schäffler: Die Regierungschefs der EU-Länder. Man kann ja hohe Hürden setzen. Beispielsweise, dass mindestens zwei Drittel der Länder zustimmen müssen.

Money: Ist das nicht eine sehr harte Maßnahme?

Schäffler: Wer vorsätzlich sich den Zugang in den Euro durch falsche Angaben erschleicht und dauerhaft gegen die Stabilitätskriterien verstößt, muss auch zum Austritt aus dem Währungsraum gezwungen werden können. Während Griechenland zu Zeiten des Drachmen noch Risikoaufschläge von 500 Basispunkten im Verhältnis zu deutschen Staatsanleihen auf den Tisch legen musste, gelten aktuell Risikoaufschläge von 300 Basispunkte für griechische Staatsanleihen schon als besorgniserregend. Fakt ist, der griechische Staat hat sich auf Kosten der übrigen Mitglieder in den Euro gemogelt, die das heute teuer bezahlen müssen.

Money: Sehen Sie weiter Länder, die gefährdet wären, wenn ein entsprechender Kriterienkatalog erarbeitet werden würde?

Schäffler: Spanien, Italien oder Irland wären auch Kandidaten. Aber am schlimmsten sieht es bei den Griechen aus.

Money: Aber würde das dem Euro nicht einen schweren Schaden zufügen?

Schäffler: Der Euro hat nur eine Chance, wenn die beiden Stabilitätssäulen funktionieren. Die Unabhängigkeit der EZB und ihre strikte Orientierung an der Geldwertstabilität und die fiskalische Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes mit seinen Defizitgrenzen für die gesamtstaatliche Verschuldung (60 Prozent des BIP) und die Neuverschuldung (3 Prozent des BIP) sind daher nicht disponibel. Deshalb gilt: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Wenn es nicht anders geht, muss es heißen: und tschüss!

Das ist meine aktuelle Focus Money Kolumne:

Kanzler Koch

Vor ein paar Tagen ging an den Devisenmärkten das Gerücht um, Angela Merkel würde zurücktreten. Ein solches Gerücht macht mich hellhörig. Könnte dort ein mögliches Zukunftsszenario durchgesickert sein? Folgendes wäre denkbar: 2012 wechselt die EU-Präsidentschaft. Merkel tritt zurück, um diesen Posten zu besetzen. Gerade wurde sie vom Time-Magazin zur stärksten Frau Europas gewählt. Die historische und gefeierte Rede im US-Kongress war so etwas wie ihre Inauguration. Die Zustimmung der globalen Elite hat sie sich mit ihrem Einsatz für den EU-Vertrag von Lissabon und dem unermüdliche Kampf für den Klimaschwindel gesichert. Das Zepter würde sie an Roland Koch übergeben. Er wurde bereits in entsprechend elitären Zirkeln gesichtet. Der unbeliebtere Hesse hätte dann noch Zeit, sich den Kanzlerbonus zu erarbeiten. Das würde auch die Nibelungentreue erklären, die Koch seit einiger Zeit an den Tag legt.

Ende

Eingeweihte dürften unschwer erkennen, dass ich hier auf Kochs Teilnahme an der 2009er Bilderberger Konferenz anspiele. Durchaus wahrscheinlich, dass die Kolumne auch im politischen Berlin gelesen wird, weil (zufällig) auf derselben Seite mein Interview mit Frank Schäffler steht, der darin als erster Bundestagsabgeordneter den Rauswurf Griechenlands aus der Eurozone fordert. Das Interview können Sie im nächsten Blog nachlesen.

Meine aktuelle Focus Money Kolumne:

Frontalangriff

In der Debatte um Nacktscanner geht eines völlig unter. Die Geräte verletzen nicht nur die Menschenwürde, sondern die Bürger ganz direkt. Zum Scannen werden nämlich krebserregende Röntgenstrahlen eingesetzt. Der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission des Bundes (!) warnt deshalb vor den Geräten. Natürlich wird man uns bald erzählen, dass es Geräte neuerer Generation gibt, die nicht schädlich sind. Und Schweine können fliegen. Herhalten muss mal wieder ein versuchter Terroranschlag. Dabei hätten die normalen Sicherheitsmaßnahmen ausgereicht, denn der mutmaßliche Attentäter hatte noch nicht einmal einen gültigen Reisepass. Für jeden Eingriff der Politik in die Freiheit, gibt es scheinbar plausible Begründungen. Die vom Grundgesetz garantierte Freiheit der Bürger wird wahlweise mit dem Sicherheitsargument, der sozialen Gerechtigkeit oder angeblichen globalen Umweltkatastrophen ausgehebelt.

 

An dieser Stelle kann ich noch deutlicher werden: Man hat gar nicht genug Phantasie um sich vorstellen zu können was diese kranken Gehirne alles ausbrüten. In meinem ursprünglichen Kommentar bin auch noch auf die höchst merkwürdigen Umstände eingegangen unter denen dieser versuchte Terroranschlag stattfand. Aber in der Kolumne ist nicht genug Platz um das alles zu belegen. Alternative Medienportale bieten da ja einiges an Informationen.

Demnächst werden ausführlichere kritische Artikel in Focus Money erscheinen, aufgrund des großen Erfolgs der 911-Story. Ich werde mich allerdings auf Themen konzentrieren, bei denen es bestätigte Dokumente oder glaubwürdige Zeugen gibt. Aber davon gibt es ja genug. Die Qual der Wahl…

Focus Money hat über 100 Leserbriefe aufgrund der 911-Geschichte bekommen - üblich sind ein oder zwei pro Artikel. Als gefragtestes Thema hat sich da das Geldsystem herausgestellt. Dabei wird aber übersehen, dass Focus Money darüber schon häufig berichtet hat - auch ich in meinen Kolumnen. Ich habe deutlich darauf hingewiesen, dass unser Geldsystem auf Betrug basiert, da die Zentralbanken und Geschäftsbanken Geld aus dem Nichts kreieren. FM hat auch sehr früh auf Gold als Inflationsschutz hingewiesen. Wie die Goldfans schon lange wissen, ist nur Gold Geld. Im Finanzkrisen-Spezial vom letzten Frühjahr, das ich komplett verantwortet habe,  hat Thorsten Polleit das auch ausführlich in einem Essay dargelegt.  Unter “Finanzkrise” finden Sie hierzu weitere Informationen auf dieser Webseite.

 

Es ist vollbracht. Focus Money bringt am 5. Januar 2010 fünf Seiten über die Lügen des 11. September 2001. Mehr als fünf Jahre habe ich dafür gekämpft. Auf vier Textseiten (eine Seite Aufmacher) war natürlich kein Platz für alle Widersprüchlichkeiten, aber ich habe mich auf die wichtigsten konzentriert: Die kontrollierten Sprengungen von WTC 1, 2 und 7, die fehlende Boeing im Pentagon und das Ausbleiben der Abfangjäger.

Auch hier wieder meine Bitte: Kaufen Sie das Heft. Die Klimagate-Story hat an der Auflage kaum etwas verändert. Die vielen positiven Leserzuschriften (nur eine negative) haben aber immerhin die 911-Story ermöglicht. Auf die Dauer haben solche Artikel aber nur eine Chance, wenn es auch eine Nachfrage gibt. Das ist ja das Schöne an der Marktwirtschaft: Unternehmen, die nicht vom Staat abhängen, überleben nur, wenn sie die Bedürfnisse der Bürger befriedigen. Wenn aber ein Verlag merkt, dass mit den üblichen Mainstream-Geschichten genauso viel Auflage zu machen ist, wie mit kritischeren Geschichten, macht es gar keinen Sinn so ein hohes Risiko einzugehen.

Was viele übersehen: Es ist gar nicht notwendigerweise eine große Medienverschwörung nötig, damit solche kritischen Geschichten nicht kommen, gerade bei Großereignissen. Jeder hat nämlich Angst sich mit den nächsten Hitler-Tagebüchern zu blamieren. Der Alltag in einer Redaktion läuft so: In der Redaktionskonferenz werden die Geschichten vorgeschlagen und sofort von der Runde kritisiert. Da hat jeder Angst, sich zu blamieren. Und gerade so unglaubliche Geschichten wie Klimaschwindel oder 911 haben es da schwer. Es kommt sofort die Kritik: So ein Quatsch, sowas würde doch sofort rauskommen, zu viele Mitwisser usw… Erst wer sich jahrelang damit beschäftigt, kommt irgendwann zu der Überzeugung, dass da etwas nicht stimmt. Diese Zeit haben die Chefredakteure gar nicht.

Ich habe das Thema viele tausend Stunden lang recherchiert und auch jedem meiner Kollegen davon erzählt. Ich gelte aber in der Redaktion deshalb als „Spinner“ (wörtliches Zitat von der Focus Weihnachtsfeier). Die meisten Kollegen glauben mir nicht, obwohl Ihnen keiner befohlen hat, die offizielle Verschwörungstheorie zu schlucken. Nun liegt es zufällig in meinem Charakter, dass es mir egal ist, ob mich andere für verrückt halten, solange es nicht mein Hausarzt ist. Den meisten Redakteuren ist es aber nicht egal, was der Chef von Ihnen hält.

Genau deshalb ist es wichtig, dass sich solche Geschichten auch verkaufen. Denn wenn ein Chefredakteur schon einmal das Risiko eingeht, sich und das Blatt in Verruf zu bringen und dann interessiert es die Leser nicht mal, dann lässt er es eben ganz. Ich möchte mich auch bei jedem alternativen Medium bedanken, das diesen Artikel hier verlinkt. Manche lehnten das bei der Klimagate-Story mit der kruden Begründung ab, das wäre ja Werbung für Focus Money. Da beschwert man sich also jahrelang, dass die Mainstream-Medien nichts bringen und wenn es dann soweit ist, wird es ignoriert.

Es ist in erster Linie Werbung für die alternativen Medien, die das schon immer gesagt haben. Damit steigt doch die Glaubwürdigkeit dieser Medien. Die Gewinn- und Verlust-Rechnung von Focus tangiert das nicht, ob sich dieses eine Heft mehr oder weniger verkauft. Aber es könnte Druck aufbauen, öfter mal über den Tellerrand hinauszusehen. Also schwingt euch auf und legt mal 3,20 Euro für die Wahrheit hin, statt sich immer nur zu beschweren. Und schreibt dann auch Leserbriefe. Die werden alle gelesen!

Ebenso erstaunlich finde ich wie wenig Bereitschaft es in der sogenannten Wahrheitsbewegung gibt, sich politisch zu engagieren. Immer nur labern bringt nichts. Veränderungen sind nur mit politischer Macht möglich. Es ist ganz gleich wo man sich da engagiert, aber zufällig sind wir die einzige Partei die a) Aufklärung bei Themen wie Klimawandel und 911 fordert und b) die einzigen die diametral dem entgegenstehen, was unter der „Neuen Weltordnung“ verstanden wird. Wir wollen Freiheit statt Zwang, Bürgerentscheidungen vor Ort statt Zentralismus, Frieden statt Angriffskriege, Selbstbestimmung statt Totalüberwachung, echtes Geld statt Papiergeld, Wahrheit statt Lügen. Wir unterstützen aber auch jede politische Gruppierung die ähnliche Ziele verfolgt.