Archiv für die Kategorie: Justiz

Am Mittwoch, den 8. September erscheint in Focus Money eine achtseitige Titelgeschichte von mir zum 11. September 2001. Im Gegensatz zur gleichnamigen ZDF-Doku-Serie beschäftige ich mich dabei mit harten Fakten und nicht mit Vermutungen angeblicher FBI-Agenten („Die Attentäter bauten die Cockpits aus Holz nach – genial!“). Ich zähle eine Legion an Beweisen und Indizien auf, die der offiziellen Theorie widersprechen. Dabei habe ich mich ausschließlich Artikeln aus der Mainstreampresse oder authentifizierbarer Dokumente – beispielsweise des offiziellen NIST-Report zu World Trade Center 7 – bedient.

 Da dieser Artikel auch auf der Seite der Partei der Vernunft erscheint, an dieser Stelle folgender Hinweis: Die Partei hat als Organisation keine Meinung zu den wahren Hintermännern des 11. September. Wir fordern eine internationale, unabhängige Untersuchung, ganz einfach weil eine Regierungskommission wohl kaum aufdecken wird, dass die Regierung selbst in die Anschläge verwickelt ist. Besser wäre natürlich ein rechtsstaatliches, öffentliches Gerichtsverfahren. Darauf hat die deutsche Politik allerdings relativ wenig Einfluss.

 Um solche Fälle generell behandeln zu können, haben wir auf dem nächsten Parteitag vor, unsere Vorschläge zu präzisieren. In Zukunft sollen dem Bürger im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes bei solch schwerwiegenden Entscheidungen wie den Afghanistaneinsatz alle zu Verfügung stehenden Informationen zugänglich gemacht werden. In diesem Fall müssten die USA rechtsstaatlich gewonnene Beweise für eine Urheberschaft von Osama bin Laden vorlegen. Da es kein ordentliches Gerichtsverfahren gab ist dies unmöglich. Nicht einmal das FBI sucht bin Laden für die Anschläge. Alleine schon aus diesem Grund hätten wir also niemals nach Afghanistan gehen dürfen. Ganz davon abgesehen sind die Taten Einzelner kein Grund ein ganzes Land zu überfallen, zumal die damalige Regierung öffentlich gesagt hatte, sie wäre bereit bin Laden auszuliefern wenn die USA entsprechende Beweise vorlegen würden.

Selbst wenn Sie also trotz der Beweise an die offizielle Theorie glauben, sollte Sie das nicht abhalten sich in der Partei der Vernunft zu engagieren. Wir stehen für Freiheit und Bürgerechte, die seit dem 11. September verstärkt und systematisch immer weiter beseitigt werden. Um das zu sehen, muss man sich nicht mit dem 11. September beschäftigen, sondern nur die Augen aufmachen. Durchaus augenöffnend kann dabei aber sein, wenn man erfährt, dass nicht nur bei 911, sondern auch bei Themen wie Klimawandel, Geld- und Staatswesen gelogen wird, dass sich die Balken biegen.

 Nur wer den Mut zur Wahrheit aufbringt, wird echte Freiheit erlangen.

Für alle, die denken die deutschen Mainstream-Medien berichten nicht über die Bilderberger: Ich habe bereits dreimal in meiner Focus Money-Kolumne über die Bilderberger geschrieben. Nur hat´s keiner gemerkt, weil die meisten den Mainstream gar nicht mehr lesen. Zwei davon sind nicht im Online-Archiv.

17.3. 2010:

Bodenlos

Zwei todgeweihte Währungen kämpfen um den letzten Platz bei der Reise nach Jerusalem. Derzeit hat der US-Dollar die Nase vorn. Das US-Justizministerium geht dem Verdacht nach, dass Hedge-Fonds-Manager sich verschworen haben, um eine Attacke gegen den Euro zu fahren. Das „Wall Street Journal“ berichtete über ein solches Geheimtreffen. Gehebelt wurde der Angriff über das unbedeutende Griechenland, wo 2009 die alljährliche Bilderberger Konferenz stattfand. Dort treffen sich seit 1954 mächtige Banker und Wirtschaftsgrößen mit den wichtigsten Politikern des Globus. Unter den üblichen Verdächtigen ist auch Bilderberger-Besucher Georg Soros, der schon 1992 gegen das britische Pfund spekulierte. Trotz all der Vermutungen über ein Komplott: Die billionenschweren Devisenmärkte sind gar nicht steuerbar. Letztendlich setzt sich der wahre Wert durch – sie fallen gegen Gold ins Bodenlose.

 

Dieser Artikel befindet sich im Online Archiv. Meine anderen bisher nicht, was aber an der Zeitverzögerung liegen kann. Ich habe nicht alle Hefte vorliegen und da sie nicht im Archiv sind, kenne ich auch den genauen Zeitpunkt nicht. Einer drehte sich darum, dass Koch´s Kanzlerschaft auf der Bilderbergerkonferenz beschlossen wurde. Im aktuellen Heft von 2. Juni stand dieser Kommentar:

 

Koch´s Reisen

Die Schuldenkrise weitet sich wie absehbar auf Spanien aus. Alles was jetzt passiert war vorhersehbar, nur die Details und das exakte Timing sind unklar. Vor diesem Hintergrund ist auch der Rücktritt von Roland Koch zu erklären. Die Entscheidung fiel vor einem Jahr. Zu jener Zeit nahm er an der Bilderberger-Konferenz in Griechenland teil, wo just Teil Zwei der Finanzkrise ausbrach. Auf dem alljährlichen Treffen der Macht- und Geldelite dürften die dort anwesenden globalen Schachspieler Koch klar gemacht haben, wo die Reise hingeht. Ein Land nach dem anderen wird kippen, die Haushalte der Bundesländer geraten unter Druck. Koch verabschiedet sich rechtzeitig und demonstriert, dass er nicht an der Macht hängt - beste Vorraussetzungen später als Kanzler „gerufen“ zu werden. Die diesjährige Konferenz findet Anfang Juni in Spanien statt. Ob Koch die Flugtickes schon gebucht hat?

 

Hier weitere recht deutliche Kolumnen im Original, die wurden alle leicht abgeändert. Bei folgendem fiel - nicht ganz unwichtig - das Wort “Weltregierung” raus: 

Finanzdiktatur

Diejenigen, die an einer globalen Weltwirtschaftsordnung – im Volksmund Weltregierung genannt – basteln, stehen kurz vor der Verwirklichung ihrer Ziele. Über Nacht wurden Leerverkäufe verboten. Leerverkäufer sind die Finanzpolizei an den Märkten. Sie gehen eine großes Risiko ein und analysieren die zugrundeliegenden Werte sehr genau. Wenn ihre Arbeit verboten wird, kommen Betrüger wie die griechischen Politiker mit ihrem Machenschaften leichter durch. Die nun von allen geforderte Finanztransaktionssteuer ist der vorletzte Schritt zur Verwirklichung einer globalen Struktur, die langfristig alle Industrienationen zerstören wird. Durch die Steuer wird dem Markt Liquidität entzogen. Wenn ein Investor seine Aktien verkaufen will, findet er keinen kurzfristig orientierten Käufer, also investiert er erst gar nicht. Die Zeche zahlen Sparer und Verbraucher. Der letzte Schritt ist eine Weltwährung.

 

der Folgende kam, denke ich, weitgehend unverändert:

EU-Wirtschaftsregierung

Nun also doch. Wie erwartet wird Deutschland doch für griechische Schulden gerade stehen. Das ist ein verfassungswidriger Betrug am deutschen Steuerzahler. Es ist jedoch keineswegs gesagt, dass das Verfassungsgericht das auch so entscheiden wird. Schließlich wurde der eindeutig verfassungswidrige Lissabon-Vertrag ebenfalls durchgewunken. Entscheidende Kompetenzen wurden nach Brüssel verlagert ohne, dass deutsche Bürger darüber abstimmen durften. Nur in die Haushaltspolitik der Ländern durfte die EU noch nicht eingreifen. Das soll sich jetzt im Zuge der Griechenland-Krise ändern. Wie Währungskommissar Ollie Rehn nun verlauten ließ, werde es „eine Koordination der Höhe und Entwicklung des gesamten Haushalte“ geben. Sogar in die Rentenpolitik soll Brüssel eingreifen dürfen. Das ist alles grundgesetzwidrig, aber ich wette, dass kein einziger Politiker auch nur einen einzigen Tag dafür einsitzen wird.

 

der auch, wohl einer der ersten Mainstream-Artikel der auf diese Verstrickung der Klimabetrüger hinwies:

 Heiße Luft

Jetzt wissen wir wie John Paulson 2007 zum erfolgreichsten Hegefonds-Manager avancieren konnte. Seine Firma stellte laut SEC für die Kunden von Goldman Sachs jenes Portfolio von Schrottkrediten zusammen, an deren Verfall er dann verdiente. Jetzt schreit alles nach Regulierung. Dabei müssten wir Gesetze abschaffen, nicht neu beschließen. Etwa das Gesetz, dass es Zentral- und Geschäftsbanken erlaubt, Geld aus dem Nichts zu zaubern. Was im politisch korrekten Deutschland völlig verschwiegen wird, ist, dass Goldman Sachs das erfolgreiche Geschäftsmodell mit wertlosem Papier längst auf CO2 übertragen hat. Goldman ist zu 10 Prozent an der Chicago Climate Exchange beteiligt, wo buchstäblich mit heißer Luft gehandelt wird. Ebenfalls zehn Prozent hält die Generation Investment Management. Gründer: Al Gore und Hank Paulson, Ex-Goldman Sachs-Chef und Finanzmister unter Georg W. Bush.

 

Ich habe derzeit vor allem wegen der gemeinnützigen und unentgeltlichen (und von manchen kaum gewürdigten) Parteiarbeit, die das Leben der Menschen verbessern soll - auch derer, die nur meckern und nie was anpacken - keine Zeit, dem allen detalliert nachzugehen.

Grundsätzlich: Es ist normal, dass Artikel redigiert werden. Schon zwei fielen komplett raus (zb nächste Woche über Trilaterale Kommission und Club of Rome). Das Argument ist aber immer, dass man das auf dem winzigen Platz nicht versteht und nicht dass ich das nicht schreiben darf. Ich würde auch gerne eine ganze Seite schreiben, aber da ich seit Januar selbst für die kleine Kolumne kein Geld mehr bekomme, ist es mir auch nicht unrecht. Ich schreibe hier und bei der PDV hunderte von Artikeln im Wert von mehr als hunderttausend Euro (wenn man mein ehemaliges Mainstream-Zeichen-Honorar umrechnet) umsonst. Für irgendwas sollte ich auch mal Geld bekommen.

Grundsätzlich ist der Chefredakteur aber auch kritischen Themen nicht abgeneigt. Ich hatte wegen dem Buch nur in dem letzten Monaten keine Zeit. Aber in meinem Buch “Das Kapitalismus Komplott” (leider kann man auch vom Bücherschreiben nicht leben, wie Ihnen jeder Autor bestätigen kann, außer man heißt Dan Brown) können sie alles Notwendige über die Trilaterale Kommission, den Club of Rome oder die Bilderberger erfahren - unzensiert. Um gleich Kritikern vorzubeugen: Es handelt sich um real existierende Organisationen, die in zahlreichen (im Mainstream nur nicht veröffentlichten) Dokumenten ihre Absichten enthüllt haben. Man benötigt also keine (Verschwörungs-)Theorien, um die Absichten aufzudecken. Es sind nur Fakten, Fakten, Fakten. Sie wissen ja, wer eigentlich mal mit diesem Slogan angetreten ist…

P.S. Hier noch ein Frontbericht von der aktuellen Bilderbergerkonferenz. Immer rmehr internationale Mainstream-Medien scheinen zu berichten. Ich bin mir zwar mit Freddy, dem Verfasser des Berichts, immer noch nicht einig über die Globalisierung (Ich sage: Globalisierung = gut, Globalisten = schlecht), aber was er leistet ist unbezahlbar. In den Schweizer Massenmedien findet er schon bisweilen Gehör.

 Hier werden Sie über die 2010er Bilderberger Konferenz auf dem Laufenden gehalten. Da die laut meiner Kollegen gar nicht existiert sind natürlich alle Videos und Berichte gefälscht…

Die wahre Ursache der Finanzkrise in einem Satz

Die Menschen sehen entsetzt wie der Finanz-Tsunami über die Welt hinwegfegt und suchen nach Schuldigen: Gierige Manager, verantwortungslose Banker, komplizierte Finanzprodukte. All das ist falsch. Die Wahrheit über die Finanzkrise lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen:

Sobald eine zentrale Institution wie die Zentralbank, in dem wichtigsten Markt der Wirtschaft, dem Geldmarkt, sowohl den Preis des Gutes Geld, also den Zins, als auch die ursprüngliche Menge des Gutes, also die Geldmenge, zentral per Dekret vorgibt, muss das schief gehen, weil die zentrale Stelle niemals die Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten vieler Millionen Marktteilnehmer kennen kann.

Der Satz ist etwas lang, enthält dafür aber alles was Sie wissen müssen. Lesen Sie sich den Satz so lange durch bis Sie ihn verstanden haben. Dann können Sie sich den Rest dieses Textes sparen. Es folgt gleich eine ausführlichere Erläuterung, aber wer ihn durch eigenes Nachdenken nachvollziehen kann, verinnerlicht den Inhalt besser. Wenn Sie diesen Satz kapiert haben, wissen Sie mehr als 99 Prozent der Bevölkerung und sogar mehr als 90 Prozent unserer renommiertesten Ökonomen. Lediglich ein einziger Professor, Thorsten Polleit vertritt diese These auch und hat sie unter anderem hier erläutert: http://www.parteidervernunft.de/2009/01/14/professor-zum-geldmonopol/

Zur ausführlichen Erläuterung: Woran ist der Kommunismus gescheitert? Doch nicht daran, dass die Erfinder des Systems es böse gemeint haben. Im Gegenteil, die Ziele waren hehr und gut. Der Kommunismus ist schlicht und ergreifend daran gescheitert, weil sich die Wirtschaft eben nicht zentral von einem Kommitte steuern lässt. Das schönste Symbol dafür war der Trabbi. Obwohl das Auto absoluter Schrott war, musste man darauf auch noch lange darauf warten. Auch heute noch können Sie das Phänomen bei staatlich geschützten Monopolen sehen. In einer Postfiliale müssen Sie sich in einer riesigen Schlange anstellen, ganz einfach weil es keine Konkurrenz bei Briefen gibt. Die Konkurrenz bei Paketen hat Postchef Zumwinkel durch den Mindestlohn nahezu ausgeschaltet. Er agierte dabei in bester Manier eines Staatsratsvorsitzenden. Vorne rum so reden, als ob er´s nur fürs Volk tut, hintenrum eigene Aktien kaufen und das Geld ins Ausland schaffen.

 Was glauben Sie, warum sich in der Nähe ihres Wohnortes ein Lebensmittelladen befindet? Und das obwohl kein Herr Honecker (ehemaliger DDR-Chef, für die jüngeren unter Ihnen) befohlen hat, dort einen Laden hinzustellen. Ganz einfach, er steht da, weil es sich lohnt dort einen aufzumachen. Das ist die berühmte unsichtbare Hand von Adam Smith. Seine Lehre gerät kurioserweise genau jetzt während der Finanzkrise in Verruf. Angeblich hätten „die Märkte“ versagt. Das exakte Gegenteil ist der Fall. Erstens ist der Markt kein anonymes „Ding“, sondern er besteht aus den Handlungen der an ihm beteiligten Menschen, also uns allen. Wenn unser Bundespräsident die Märkte als „Monster“ bezeichnet um beim Volk zu punkten, so bezeichnet er uns Menschen als Monster. Das ist kein sehr schönes Menschenbild.

Mein Menschenbild ist ein anderes: Ich finde es normal, dass Menschen versuchen möglichst angenehm zu leben. Wenn ich im Supermarkt stehe und habe die Wahl zwischen zwei identischen Videorekordern, nehme ich natürlich den billigeren. Der stammt aber nun mal aus Fernost. Wenn ich arbeite, versuche ich für meine Leistung ein möglichst hohes Gehalt herauszuschlagen. Wenn ich dabei zufällig ein Bankmanager bin, heißt das heutzutage Gier. Ich drehe es hier einmal um: Jemand der sich den teureren Videorekorder kauft oder absichtlich für weniger Geld arbeitet ist einfach nur doof. Das heißt natürlich nicht, dass wir es für schlecht halten, wenn Menschen um etwas Gutes zu tun zum Beispiel bei Fair Trade einkaufen. Das ist ein bewußte Entscheidung solidarisch zu handeln. Solidarität kann immer nur freiwillig und individuell gelebt werden. Niemals durch Zwang.

Ich höre geradezu den Aufschrei aller Gutmenschen in Deutschland: Oh Gott, schon wieder so ein Marktfanatiker. Darum geht es aber gar nicht. Ich will damit nur erklären, dass die Summe aller menschlichen Handlungen den Markt ergibt. Und der findet immer die effizienteste Lösung, weil eine zentrale Behörde gar nicht alle Informationen zur Verfügung hat.

Ausgerechnet in der Finanzkrise zeigt der Markt am allerdeutlichsten was er drauf hat. Er reagiert nämlich immer gleich auf staatliche Eingriffe. Ich nennen ihn der Einfachheit halber „der Markt“, gemeint sind aber „wir Menschen“. Der Markt erkennt relativ schnell den Einfluss des Staates. Staatliches Handeln bedeutet zunächst Sicherheit. Der Gesetzgeber gibt etwas vor, was eine Zeit lang gilt. Deshalb eilt das Kapital mit Siebenmeilenschritten hin zu den staatlich garantierten Einnahmen. So zu beobachten bei den alternativen Energien. Da die Energieunternehmen gezwungen werden, den Strom zu überhöhten Preisen in jeder beliebigen Menge abzunehmen, kann jeder Trottel eine Solarfirma führen. Er braucht ja nur die Solarzellen einkaufen und muss sich seine Kunden nicht mal suchen. Da das Geschäft so simpel ist strömt all das Kapital dorthin und erzeugt eine Blase.

Das, was hier passiert, funktioniert im großen Maßstab mit der gesamten Wirtschaft. Die Notenbanken haben jede Krise bisher mit zu billigem Geld bekämpft. Niemand weiß zwar, was der richtige Zinssatz ist, aber der Zins wird einfach so lange gesenkt, bis die Wirtschaftsdaten besser werden. Dieser Zinssatz ist dann aber so niedrig, dass der Markt wieder so eine einmalige Gelegenheit erkennt. So war es für Banker simpel, sich billig Geld von der Zentralbank zu leihen und damit minderwertige, aber höher verzinsliche Kredite aufzukaufen. Früher haben sich persönlich haftende Bankiers die Kunden selbst gesucht und einer eingehenden Prüfung unterzogen. Heute nimmt einen die Entscheidung über den fairen Zins die „Big Brother“-Zentralbank ab. Eine neue Blase, die Kreditblase entstand. Wie alle Blasen platzte auch diese. So wie das Pfund letztendlich aus seinem festen Wechselkurs geschossen wurde, bricht sich irgendwann die Realität ihre Bahn. Dabei kollabiert der Markt zeitweilig. Heißt das, er hat versagt? Nein, er hat zuerst die Möglichkeit erkannt, einfache Profite zu erzielen und hat im Anschluss den entstandenen Scheinreichtum wieder vernichtet.

Der Witz ist, ohne den Eingriff der Zentralbank wäre die Blase gar nicht entstanden. Ohne das billige Geld hätten eben nur Leute ein Haus gekauft, die es sich auch leisten können. Der Markt behält am Ende immer recht. Deswegen wird er, werden wir Menschen, auch unser Papiergeldsystem zerstören. Das ungedeckte Papiergeld ist genauso viel wert wie das Papier auf dem es gedruckt ist. Das beginnen die Menschen zu begreifen. Wenn alle diese Maßnahmen, die Nullzinsen, die Konjunkturpakete, greifen, wird eben die nächste Blase erzeugt. Spätestens, wenn die platzt wird der Wert des Papiergeldes bei Null angekommen sein.

Die einzige denklogische Lösung für dieses Problem ist, die zentrale Behörde abzuschaffen und konkurrierendes Privatgeld zuzulassen wie es der Nobelpreisträger August Friedrich von Hayek verlangte. Das System, dass sich dann herauskristallisiert, wird vermutlich eine Art Goldstandard sein. Vielleicht findet der Markt aber auch eine andere Lösung. Die Summe aller menschlichen Handlungen wird den Preis für dieses System finden. Es kann ein höherer Zinssatz sein. Es kann sein, dass Banken nur noch Geld herausgeben, wenn Sie Gold dafür bekommen. Es wird wahrscheinlich so sein, dass Banken auch nur Kredit herausgeben, wenn Ihnen der Kunde erlaubt hat sein Geld für einen bestimmten Zeitraum zu verleihen.

Warum haben wir denn heute so eine Angst vor einem Bankenrun? Weil die Bank Geld verleiht, dass ihr nicht gehört. Würde sie zum Beispiel einen Zehnjahres-Kredit für ein Haus nur rausgeben, wenn ihr die Kunden das Geld auf zehn Jahre überlassen hätten, dann gäbe es keinen Bankenrun. Denn sobald die Geldanlage ausläuft, läuft ja auch der Kredit aus. Das staatliche Geldsystem hat unser Bankensystem pervertiert. Schaffen wir´s ab. Die Zentralbank soll nur nach dafür da sein, die umlaufenden Privatgeldnoten auf ihre Echtheit zu prüfen. Vermutlich wird man sich zur Vereinfachung auf ein einheitliches Design einigen.

Das war jetzt sehr ausführlich, aber all das steckt in dem einzigen Satz zu Beginn des Artikels. Er enthält mehr Wissen als in 90 Prozent der Köpfe unserer Ökonomen. Warum das wiederum so ist, ist ein ganz anderes Kapitel…

Helfen Sie uns, eine bessere Welt zu schaffen: http://www.parteidervernunft.de/

mit vernünftigen Grüßen,

Ihr Oliver Janich

 

 

Hier ist das Interview mit “eigentümlich frei” im Wortlaut:

ef: Sie haben eine neue Partei, die Partei der Vernunft, gegründet. Gab es
einen konkreten Anlass, der Sie aktiv werden ließ?
Janich: Zu Jahresbeginn schrieb ich aus Zorn über die geplante CO2-Steuer
eine Kolumne. Ich skizzierte folgendes Parteiprogramm: Erstens: Schluss mit
dem Global-Warming-Blödsinn! Es ist wissenschaftlich klar widerlegt, dass
der Mensch signifikanten Einfluss auf das Klima hat. Zweitens: eine Flat Tax
von 25 Prozent, drittens die Abschaffung des Kündigungsschutzes. Dann
forderte ich die Leser auf, mir zu schreiben, wenn Sie so eine Partei wählen
würden. Ich gab das Versprechen ab, sie zu gründen, wenn ich genug Antworten
bekäme. Und die kamen. Wir hatten die beste Leser-Resonanz in der Geschichte
von „Focus“. Das ist besonders bemerkenswert, weil ich zum einen eine
unglaubwürdige Forderung – CO2 – und zum anderen eine sehr unpopuläre,
Kündigungsschutz, anbot. Ich löse daher das Versprechen ein und bringe die
Partei auf den Weg.
ef: Braucht Deutschland denn ausgerechnet eine neue Partei?
Janich: Ein klares Ja! Im Bundestag sitzen fünf sozialistische
Einheitsparteien und die FDP. Die FDP ist in Wirklichkeit nicht liberal.
Berufsstände wie die Apotheker werden geschützt, weil das klassische
FDP-Wähler sind.
ef: Was sind denn, in wenigen Worten, die Kernanliegen Ihrer neuen Partei?
Janich: Das Kernanliegen ist die Umsetzung von Artikels zwei im Grundgesetz,
der Vertragsfreiheit garantiert. Die wird durch immer neue Gesetze
ausgehöhlt. Wir fordern mindestens eine Flat Tax von 25 Prozent. Langfristig
wollen wir die direkten Steuern auf Einkommen, Löhne und Unternehmensgewinne
komplett abschaffen. Das ist seriös durch das Streichen von Subventionen und
unnötigen Ausgaben gegenzufinanzieren. Auch die diversen Abgaben auf Energie
sind ein unzulässiger Eingriff in unsere Freiheit. Die FDP ist für einen
echten Liberalen gar nicht wählbar. Unser undurchsichtiges Steuersystem
wurde maßgeblich von dieser Partei mitverbrochen! Generell sind wir dafür,
dass sich der Staat auf seine eigentlichen Aufgaben beschränkt: Justiz,
Landesverteidigung und in Maßen Infrastruktur.
ef: Ein großer Teil Ihrer Wut scheint aus Enttäuschung über die FDP zu
resultieren. Waren Sie einmal Mitglied dieser Partei?
Janich: Nein, ich war nie Mitglied, habe aber immer FDP gewählt und werde
das so lange tun bis wir selber antreten. Es ist immerhin die einzige
Partei, die – zumindest theoretisch – weniger Staat will. Mir ist auch
bewusst, dass die Partei der Vernunft der FDP Stimmen wegnehmen würde. Wenn
die FDP dadurch aus dem Bundestag fliegen würde, wäre das kontraproduktiv.
Aber es führt kein Weg an einer neuen Partei vorbei. Mein Schlüsselerlebnis
war, als kurz vor der Wahl der Baukonzern Holzmann pleite ging. Sabine
Christiansen befragte Guido Westerwelle in ihrer Talkshow, ob der Staat das
Unternehmen pleite gehen lassen soll. Und Westerwelle brachte es nicht
fertig, einfach „Ja“ zu sagen. Natürlich muss der Staat ineffiziente
Unternehmen bankrott gehen lassen. Dadurch geht nicht ein einziger
Arbeitsplatz verloren. Die Bauaufträge werde ja nicht weniger. Sie werden
nur von anderen Firmen erledigt, die besser wirtschaften. Indem ich Holzmann
mit Staatshilfen am Leben erhalte, werden nicht subventionierte,
möglicherweise flexiblere, mittelständische Unternehmen in die Pleite
getrieben, weil sie ohne Staatshilfen nicht konkurrenzfähig sind. Aber wenn
Mittelständler pleite gehen, wie es Tausenden jedes Jahr passiert, dann
interessiert es die Politik nicht. Weil man damit keine Schlagzeilen machen
kann. Was mich so erschüttert hat: Wenn es nicht einmal der Vorsitzende
einer Zehn-Prozent-minus-X-Splitterpartei wagt, die Wahrheit auszusprechen,
wo soll das hinführen? Unter den FDP-Wählern sind ohnehin keine
Holzmann-Arbeiter. Trotzdem traut sich Westerwelle nicht.  Damit sind wir
beim Kernthema: Mut. Das Motto unserer Partei heißt bewusst: Mut –
Wahrheit – Freiheit. Nur wenn wir den Mut haben, die Wahrheit auszusprechen,
werden wir Freiheit erlangen. In unserem Land müssen sich diejenigen, die
für Marktwirtschaft eintreten, immer entschuldigen. Selbst die Verfechter
sagen meist: „Ja, aber wir haben ja eine soziale Marktwirtschaft. Das ist ja
ganz was anderes als die bösen Amerikaner haben…“ In Wirklichkeit streben
sowohl die USA als auch Europa eine sozialistische Planwirtschaft an.  Das
wichtigste Thema aktuell hierbei – und das verstehen die meisten Menschen
nicht im Ansatz – ist die globale Erwärmung. Dadurch, dass CO2, die
Grundlage unseres Lebens, in jedem Produktionsprozess anfällt, können
Politiker jedes Produkt mit einer beliebigen Steuer oder Abgabe belegen. Je
nach Höhe der Abgabe sinkt die Nachfrage nach dem Gut. So kann also ein
Zentralkomitee, in unserem Fall die EU-Kommission, sozialistische
Produktionssteuerung betreiben. Und die Bürger finden das – in ihrer
grenzenlosen Dummheit beziehungsweise Ignoranz – auch noch gut. In den USA
wurde es besonders geschickt eingefädelt. Bush durfte scheinbar
dagegenhalten und jetzt kommt Heiland Obama und setzt die Agenda durch. Auch
McCain hätte im Notfall die Treibhauslüge unterstützt.
ef: Was hat das mit der FDP zu tun?
Janich: Sehr viel. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass der gesamten
FDP-Führung bewusst ist, dass die menschengemachte globale Klimaerwärmung
Betrug ist. Mir liegen schriftliche Aussagen dazu vor, in denen es heißt:
„Wir wissen das, aber wir können keine Politik gegen die öffentliche Meinung
machen.“ Und das von einer Splitterpartei, die vermutlich keine Ökos unter
ihren Wählern hat! Übrigens: Ein Grüner müsste für mehr CO2-Ausstoß sein,
weil CO2 zwar nicht die Erde erwärmt, aber das Pflanzenwachstum stark
anregt. Aber es ist nicht nur so, dass die FDP feige ist, es ist noch viel
schlimmer. Die grüne Bewegung ist von Hans Dietrich Genscher und seinem
Staatssekretär Günter Hartkopf ins Leben gerufen worden. Als die grüne Idee
in Deutschland nicht so richtig Fuß fassen wollte, gründete Hartkopf mit
Steuergeldern Bürgerinitiativen, die sich für den Erhalt der Umwelt
einsetzten. Der Erhalt der Umwelt ist ja nichts Schlechtes. Wer aber hinter
die Kulissen blickt erkennt, dass mit dem Umweltthema von interessierten
Kreisen eine ganz andere Agenda verfolgt wird; mit Angst die Menschen zu
kontrollieren! Die Partei der Vernunft ist die einzige, die wirklich für
mehr Freiheit eintritt, und die einzige, die diesen CO2-Wahnsinn stoppen
will.
ef: Wie bewerten Sie in wenigen Worten die aktuelle Finanzkrise und welche
Lösungen schlagen Sie vor?
Janich: Die Finanzkrise ist ein sehr gutes Beispiel dafür, welcher
Gehirnwäsche die Menschen unterliegen. Fast alle denken, der Kapitalismus
sei daran schuld. Das exakte Gegenteil ist der Fall! Wenn die Menschen nur
lesen und denken könnten, wüssten sie es sofort. Der Finanzmarkt ist der
einzige Markt, der auf der ganzen Welt von einem Zentralkomitee zentral
gesteuert wird. Das ist nicht mal geheim, denn das Komitee heißt ja auch
Zentralbank. Sie legt, einmalig in einer Marktwirtschaft, sowohl den Preis
des Gutes – den Zins – als auch die Menge des Gutes, nämlich die Geldmenge,
fest. Wer könnte also schuld sein, wenn dieser Markt zusammenbricht?
Richtig, das Zentralkomitee und damit der Staat, der dieses Notenbanksystem
geschaffen beziehungsweise zugelassen hat. Die einzige Lösung ist ein
Goldstandard, für den die Partei der Vernunft eintritt. Jedes
Papiergeldsystem muss zusammenbrechen. Erst wenn das Geld durch einen realen
Wert wie Gold unterlegt wird, kann es bestehen. Hierzu kann ich jedem die
Lektüre von Roland Baader empfehlen, der ja auch für Ihre Zeitschrift
regelmäßig schreibt.
ef: Wieviele Mitglieder haben Sie derzeit?
Janich: Wir haben noch gar keine Mitglieder. Wir sind erst eine Bewegung.
Nur wenn sich genügend Menschen für unseren Newsletter anmelden, gründen wir
die Partei defacto. Wir wollen nicht die hundertste Splitterpartei sein,
sondern gehen nur an den Start, wenn wir uns Chancen ausrechnen. Ich schätze
das Potential für solch eine Partei auf bis zu 30 Prozent, wenn sie erst
bekannt wäre und zum Beispiel prominente Köpfe hätte.
ef: In der Tat ist eine neue Partei ohne Prominente fast ohne jede Chance.
Wenn Sie sich vier prominente Mitstreiter aussuchen könnten, wer könnte und
sollte in ihrer Partei dabeisein?
Janich: Also mein Dreamteam bestünde aus Friedrich Merz, Paul Kirchhof,
Oswald Metzger und Wolfgang Clement. Die haben zwar alle Probleme mit dem
Treibhaus-Thema, aber wissen vermutlich in Wirklichkeit Bescheid. Nun ist
aber das Leben kein Wunschkonzert. Wir haben alle angefragt und noch nicht
einmal eine Absage erhalten, sondern gar keine Antwort. Meine Hoffnung ist,
dass unsere Bewegung, wie viele andere im Internet, irgendwann so stark
wird, dass sich der eine oder andere traut, auf den fahrenden Zug
aufzuspringen.
ef: Was möchten Sie konkret tun, um Ihre Ideen bekannter zu machen?
Janich: Wir versuchen es zunächst im Internet. Auch aberwitzige Kettenbriefe
oder sowas wie der Knut-Blog haben sich von selbst verbreitet. Zusätzlich
müssen wir an die Presse ran, was sich aber als extrem schwierig gestaltet.
Ich habe bereits mehrere Chefredakteure, auch „befreundete“, angesprochen.
Niemand traut sich, was unter anderem an dem CO2-Thema liegt. Auf
Mitstreiter von uns ist wegen dieses Themas bereits erheblicher Druck
ausgeübt worden. Einer wurde von seinem größten Kunden gezwungen, sein Bild
von der Webseite zu entfernen. Kyoto wird Deutschland bis zu 900 Milliarden
Euro kosten. Das fließt natürlich in die Taschen derer, die das Märchen
verbreiten. Damit ist aber auch klar, dass es um sehr viel Geld geht, die
Gegner also mächtig sind. Dennoch: Wir werden dem Druck nicht nachgeben“
ef: Wann ist mit einer ersten Wahlteilnahme zu rechnen?
Janich: Wir hoffen es bis 2009 hinzubekommen. Aber es wird knapp. Da wir zum
Glück keine Profipolitiker an Bord haben, macht das jeder neben seiner
regulären Arbeit. Dadurch geht aber auch alles langsamer als es
wünschenswert wäre.

meine aktuelle Focus Money-Kolumne:

BKA-FBI
Das jetzt verabschiedete BKA-Gesetz soll eine Superbehörde nach dem Vorbild des FBI schaffen. Das BKA bekommt Befugnisse, die sonst nur Geheimdienste haben. Ohne richterlichen Beschluss kann praktisch jede Wohnung überwacht werden. Wenn sich im Nachhinein heraustellt, dass der Verdacht unbegründet war - Pech gehabt. Das alles wird immer noch mit den Terroranschlägen vom 11. September begründet. An die offizielle Version dieser Ereignisse glauben nach einer  repräsentativen Umfragen der Universität Maryland mittlerweile weniger als die Hälfte der Weltbevölkerung. Selbst bei den naiven Deutschen sind es nur noch 64 Prozent. Hierzu kann ich jedem nur den Film 911 Mysteries empfehlen, der im letzten Jahr im ORF und vor kurzem auf Vox lief. Er ist auf Google-Video umsonst abrufbar. Ich kenne niemanden, der den Film ganz gesehen hat und das offizielle Märchen noch glaubt.

Kaum zu glauben, dass das so gedruckt wurde, habe aber auch jahrelang dafür gestritten. hier der Film. Kommentare bitte nur von Leuten, die den Film kennen. Sonst kann nicht auf einer Wissensebene diskutiert werden.

 

Wer glaubt, dass es sich bei Wikipedia um eine freie und offene Enzyklopädie handelt, irrt sich gewaltig. Beispielsweise wird beim Thema “Global Warming” gewaltig zensiert. Siehe hier.  Beispielsweise wird penetrant behauptet, dass sich die Wissenschaft einig ist, dass der Mensch die Erde erwärmt. Leser unserer Webseite wissen, dass 35000 Wissenschaftler, darunter 72 Nobelpreisträger, das Treibhausmärchen anzweifeln.

Auch bei anderen kontroversen Themen wird regelmäßig die “offizielle Linie” vertreten. Kein Wunder, wenn der CIA zu den eifrigsten Autoren gehört, wie Virgil Griffith herausgefunden hat.

Nachtrag: Wenn man sich einmal mit einem Thema beschäftigt, kriecht unter jedem Stein eine neuer Mistkäfer hervor. Hier ein weiterer Beleg dafür, wie bei Wikipedia systematisch Fakten manipuliert werden, in dem Fall von der grünen Bewegung (die vom Grundansatz her nichts schlechtes ist).

Im englischen Wikipedia wird ein unwichtiger Hanswurst wie William Connolley vom ehemaligen Schulrat zum Klimapapst hochstilisiert, obwohl seine ganzen ehemaligen Chefs wissen, dass menschengemachter Klimawandel ein Unsinn ist. Connolley bestimmt nun, was in Wikipedia die angebliche Konsens-Meinung in der Wissenschaft ist.

In Deutschland werden, unseren Informationen nach, die Klima-Webseiten von einer Gruppe Studenten um den emeritierten Professor Udo Simonis regelmäßig nachbearbeitet. Unnötig zu erwähnen, dass auch er wie Professor Rahmstorf zahlreiche Preise von der Klima-Lobby für die Verbreitung seiner Märchen eingeheimst hat.

Er ist übrigens der Ehemann der ehemaligen Ministerpräsidentin Heide Simonis, die vor allem dadurch aufgefallen ist, wie Pattex an ihrem Posten zu hängen. Ihre Profilierungssucht ging so weit, dass sich sich in einer Tanzshow des Privatfernsehens lächerlich machte. Es gibt natürlich keine Sippenhaft, aber es ist fast allen Gutmenschen gemeinsam, dass sie immer so tun als hätten sie das Allgemeinwohl im Sinn, dabei geht es Ihnen nur um ihr eigenes.

 

Vor kurzem stand ich in Irland fünf Minuten an einer Straßenkreuzung und kämpfte mit der Orientierung und der links liegenden Gangschaltung. Ich bemerkte die zehn Autos zählende Schlange hinter mir nicht, weil keiner gehupt hat!

Der Ire ist ein überaus freundlicher Zeitgenosse, der keineswegs nur aus reinem Rebellentum die neue EU-Verfassung abgelehnt hat. Die Inselbewohner haben in den letzten Jahren einfach nur erkannt, welcher Segen es ist wenn sich der Staat endlich mal aus der Wirtschaft raushält.

Alle anderen, ausser der irischen Regierung, ließen Ihre Bürger gar nicht mehr über die Verfassung abstimmen. Kein Wunder, es ist ein sozialistisches Machwerk, dass alle Gewalt an ein nicht gewähltes Zentralkomitee (die nennen es EU-Komission) übeträgt.

Zumindest wird die endgültige Machtübernahme der Bürokraten dadurch noch etwas hinausgezögert.

 

Abmahnwahnsinn, Rechtsunsicherheit für Webmaster und Internetuser… Wo fängt das Urheberrecht an und wo hört es auf?

Im Internet wird es immer mehr zur Tagesordnung, dass User und Webmaster mit Abmahnungen konfrontiert werden, weil sie angebliche Urheberrechtsverletzungen begangen haben. Diese Abmahnungen gehen mit Forderungen von oftmals mehreren hundert Euro oder mehr einher. Ignoriert der Abgemahnte diese Nachricht (sei es z.B. weil es ihm als nicht erstzunehmender Scherz vorkommt) kommt es regelmäßig zu einstweiligen Verfügungen. Damit wird die Forderung der Inhaber des Urheberrechtes bzw. deren Vertreter nahezu unverrückbar festgemacht.

Auch wenn der Abgemahnte die Verletzung unverzüglich entfernt und mit Rechtsbeistand gegen die Abmahnung vorgeht stehen seine Chancen regelmäßig schlecht.

Die Gründe für Abmahnung können beispielweise sein: Mangelhafte Widerrufsbelehrungen oder Verwendung von Markennahmen bei Onlineauktionen, Verwenden von KFZ-Ortskürzeln oder Kartenausschnitte, Verlinkung von Bildern oder anderen Internetseiten, wiedergeben von Zitaten.

Der Fantasie der Abmahnenden Anwälte sind kaum Grenzen gesetzt, gleiches gilt für den Streitwert und der darauf entstehenden Abmahngebühr.

 

Deshalb steht die PDV für folgendes:

Verbreitung von Informationen welchen bereits im Internet vorhanden sind

Jeder, der ein Objekt (z.B. Bild, mp3 etc.) oder einen Text, ohne für den Internet Nutzer klar ersichtliche Maßnahmen, welche das Kopieren oder Verlinken verhindern sollen, im Internet anbringt duldet dies damit stillschweigend.

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 Die Verwendung von Firmenlogos oder ähnlichem, im ausschließlich eigenen Interesse und ohne Zusammenhang mit den Firmenprodukten verbietet sich selbstverständlich.

Anmerkung: Uns ist bewusst, dass auch staatsfeindliche/rechtsfeindliche Organisationen wahrscheinlich eine solche Regelung begrüßen werden, deshalb muß die Wurzel des Missbrauchs effektiv bekämpft werden. Das Ausnutzen von Regelungen für rechtswidrige Handlungen durch einige wenige ist keine Grundlage zur Einschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten aller.

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Die Partei der Vernunft ist für eine wirksame Verbrechensbekämfung. Dazu gehören eine gute Ausstattung der Polizei und härtere Strafen bei Gewalt- und insbesondere Sexualstraftaten. Was aber überhaupt nicht dazu gehört, ist das Beschnüffeln unschuldiger Bürger.

Das Verfassungsgericht hat die Onlineuntersuchung unter angeblich strengen Auflagen erlaubt. Ein Richter muss sie genehmigen. Das ist aber Kokolores. Es geht darum, dass die technische Möglichkeit zur Untersuchung geschaffen wird.

Ein Beispiel macht klar, worum es geht: Stellen Sie sich einen eifersüchtigen Beamten vor, der Zugriff auf das Spionageprogramm hat. Er verdächtigt seine Frau fremdzugehen. Mit dem Programm könnte er ihre Emails checken, mit der Handyüberwachung ihre Telefonate abhören und jeden ihrer Schritte verfolgen. Glaubt irgendjemand im Ernst, jeder Beamte könnte dieser Versuchung widerstehen?

Außerdem ist jeder Mensch potenziell erpressbar oder bestechlich. Damit hat potenziell JEDER Zugriff auf diese Daten. Die Erfahrung in allen Ländern dieser Welt sagt aber, dass es in der Regel der Staat selbst ist, der die Daten missbraucht. Der BND hat mutmaßlich sogar einen Informanten erpresst, um an Steuerdaten zu kommen. Dass der BND dementiert - geschenkt.

Spätestens seit dem Celler Loch wissen wir, dass der Verfassungschutz sogar Anschläge verübt, um sie Terroristen zuzuschieben. Die halbe NPD-Spitze bestand aus BND-Leuten.  Angeblich soll die Schnüffelei helfen, um Terrorakte zu verhindern. Die Vorratsdatenspeicherung (hier können Sie etwas gegen die Vorratsdatenspeicherung tun: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/) beim Handy kann aber schlecht dazu dienen, Terroranschläge zu  verhindern, weil sie erst greift, wenn der Anschlag schon geschehen ist.

Es spricht auch nichts dafür, dass  die jetzigen Methoden nicht ausreichten. Mohamed Atta und seine 911-Kumpanen waren die am besten überwachten Männer des Planeten. Der BND warnte die USA vor dem Anschlag. Das FBI hatte sie in enger Überwachung. Einer der Beamten war so verzweifelt, dass seine massiven Warnungen ignoriert wurden, dass er kündigte. Dieser John O´Neill kam am 11. September ums Leben, weil er als Sicherheitschef im World Trade Center anheuerte.

Die Rechtslage reichte also aus, um Atta & Co zu überwachen. Die Ergebnisse der Ermittlungen wurde nur “aus Versehen” nicht weitergegeben. Unser Rechtsstaat hat genügend Mittel, sich zu wehren. Die Überwachung und das Abnehmen von Fingerabdrücken unbescholtener Bürger beim neuen Pass ist gänzlich unnötig.  

 Wolfgang “Stasi 2.0″ Schäuble will es den Amerikanern gleich tun und schreibt beim US-”Patriot Act” ab. Dieses Gesetz, das schon vor dem 11. September in den Schubladen lag,  erlaubt es, Terrorverdächtige zu foltern und ohne Anwalt einzusperren. Als Terrorverdächtige (”Enemy Combatants”) gelten in den USA auch regierungskritische Journalisten und friedliche Demonstranten. Schäuble will diesen Begriff auch in Deutschland einführen. Das ist kein Rechtsstaat mehr.

Wehret den Anfängen! 1984 ist heute.