Archiv für die Kategorie: Finanzkrise

Heute erscheint ein vierseitiger Artikel von meinem Kollegen Thomas Wolf und mir in Focus Money zum Thema “Wieviel Staat brauchen wir?”. In dem Artikel mit dem Titel “Goldener Käfig” rechnen wir vor, dass eine Mehrwertsteuer von zehn Prozent locker ausreicht um alle notwendigen Staatsausgaben zu finanzieren. Selbst ein Angestellter mit einem Niedriglohn von 5 Euro Brutto die Stunde kann sich dann komfortabel selbst absichern und ist im Alter Millionär. Das klingt unglaublich, ist aber mit Zahlen zu belegen.

Ich hatte die Daten schon für mein Buch recherchiert. Das war gar nicht so einfach, weil der Staat seine Ausgaben in verschiedensten Haushalten versteckt. Es gibt zwei entscheidende Hebel:

Erstens zieht der Staat über diverse Steuern und Abgaben im Schnitt zwei Drittel des Einkommens seiner Bürger ein. Da die Abgaben in die Produktpreise eingerechnet werden, betrifft die Konfiskation auch einen Hartz 4 Empfänger.

Zweitens profitieren in einer echten Marktwirtschaft alle Bürger vom technischen Fortschritt. Diesen haben wir konservativ mit einem jährlichen Produktivitätsfortschritt von drei Prozent in das Modell eingerechnet. Von diesem Fortschritt spüren wir nur deshalb nichts weil das staatliche Geldmonopol - die Zentralbank im Verbund mit den Geschäftsbanken - Geld aus dem Nichts erzeugt. Wenn diese beliebig vermehrbare Geldmenge stärker steigt als das Güterangebot, kommt es zu Inflation und der technische Fortschritt wird wieder aufgefressen. Daher ist die entscheidende Reform die Abschaffung des Geldmonopols. Dann wäre es dem Staat auch nicht mehr möglich sich zu verschulden und diese Kredite wieder wegzuinflationieren.

Dieser Trick wurde zu allen Zeiten von allen Regierungen angewandt. Er hat unter anderem zur französischen Revolution geführt. Damals stiegen die Waren- vor allem die Brotpreise und die Steuern durch diverse Sonderabgaben über das damals übliche “Zehnte” hinaus. Ein wichtiger Punkt war damals die Abschaffung der Privilegien von Adel und Klerus. Heute sind es die Privilegien des Finanzklerus, die wir abschaffen müssen. Geldschöpfung aus dem Nichts ist legalisierter Betrug. Es müssten also die Gesetze, die das erlauben abgeschafft werden (beispielsweise der Annahmezwang des gesetzlichen Zahlungsmittels. Dazu reicht eine einfache Mehrheit im Bundestag) und nicht neue Gesetze erlassen werden wie allenthalben gefordert wird. Diese simple Tatsache wird im Geschichtsunterricht nicht gelehrt, was ein schlechtes Licht auf das staatliche Bildungswesen wirft. Die Bildung ist zwar in der Mehrwertsteuer von zehn  Prozent schon enthalten, aber es wäre sicherlich besser auch sie privat zu finanzieren. Erstens wäre Bildung dann effizienter, günstiger und kundenorientierter. Zweitens wäre es dem Staat nicht mehr möglich Lügen über das Geldsystem oder den Klimawandel zu verbreiten.

Ausführlich ist dies alles im meinem Buch “Das Kapitalismus-Komplott” nachzulesen, das in diesen Tagen in den Druck geht. Ändern können wir das alles nur mit politischer Macht. Also schließen Sie sich bitte der “Partei der Vernunft” an, um diese Raubzüge endlich zu beenden. Unsere Grundsätze sind fast deckungsgleich mit der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte am 26. August 1789. Es ist traurig genug, dass wir hinter diese 200 Jahre alten Grundsätze zurückgefallen sind. “Verschwörungsfans” dürfte bei dem Wiki-Link im Bild rechts oben und in den Erläuterungen der freimaurerische Bezug auffallen. Daran sollten Sie sich aber nicht stören, es geht um die Inhalte der Erklärung. Es gibt innerhalb dieser ganzen Gruppen auch immer wieder verschiedene Strömungen. Entscheidend ist immer, was konkret an Maßnahmen ergriffen wird. Freiheitsbeschränkende, die zur Zeit wieder stark auf dem Vormarsch sind, sind schlecht. Freiheitsschützende sind gut. Eigentlich ist alles ganz einfach, wenn man das perfide Spiel einmal durchschaut hat.  

P.S. Hier finden Sie inzwischen das PDF des Artikels.

 

 

 

Für alle, die denken die deutschen Mainstream-Medien berichten nicht über die Bilderberger: Ich habe bereits dreimal in meiner Focus Money-Kolumne über die Bilderberger geschrieben. Nur hat´s keiner gemerkt, weil die meisten den Mainstream gar nicht mehr lesen. Zwei davon sind nicht im Online-Archiv.

17.3. 2010:

Bodenlos

Zwei todgeweihte Währungen kämpfen um den letzten Platz bei der Reise nach Jerusalem. Derzeit hat der US-Dollar die Nase vorn. Das US-Justizministerium geht dem Verdacht nach, dass Hedge-Fonds-Manager sich verschworen haben, um eine Attacke gegen den Euro zu fahren. Das „Wall Street Journal“ berichtete über ein solches Geheimtreffen. Gehebelt wurde der Angriff über das unbedeutende Griechenland, wo 2009 die alljährliche Bilderberger Konferenz stattfand. Dort treffen sich seit 1954 mächtige Banker und Wirtschaftsgrößen mit den wichtigsten Politikern des Globus. Unter den üblichen Verdächtigen ist auch Bilderberger-Besucher Georg Soros, der schon 1992 gegen das britische Pfund spekulierte. Trotz all der Vermutungen über ein Komplott: Die billionenschweren Devisenmärkte sind gar nicht steuerbar. Letztendlich setzt sich der wahre Wert durch – sie fallen gegen Gold ins Bodenlose.

 

Dieser Artikel befindet sich im Online Archiv. Meine anderen bisher nicht, was aber an der Zeitverzögerung liegen kann. Ich habe nicht alle Hefte vorliegen und da sie nicht im Archiv sind, kenne ich auch den genauen Zeitpunkt nicht. Einer drehte sich darum, dass Koch´s Kanzlerschaft auf der Bilderbergerkonferenz beschlossen wurde. Im aktuellen Heft von 2. Juni stand dieser Kommentar:

 

Koch´s Reisen

Die Schuldenkrise weitet sich wie absehbar auf Spanien aus. Alles was jetzt passiert war vorhersehbar, nur die Details und das exakte Timing sind unklar. Vor diesem Hintergrund ist auch der Rücktritt von Roland Koch zu erklären. Die Entscheidung fiel vor einem Jahr. Zu jener Zeit nahm er an der Bilderberger-Konferenz in Griechenland teil, wo just Teil Zwei der Finanzkrise ausbrach. Auf dem alljährlichen Treffen der Macht- und Geldelite dürften die dort anwesenden globalen Schachspieler Koch klar gemacht haben, wo die Reise hingeht. Ein Land nach dem anderen wird kippen, die Haushalte der Bundesländer geraten unter Druck. Koch verabschiedet sich rechtzeitig und demonstriert, dass er nicht an der Macht hängt - beste Vorraussetzungen später als Kanzler „gerufen“ zu werden. Die diesjährige Konferenz findet Anfang Juni in Spanien statt. Ob Koch die Flugtickes schon gebucht hat?

 

Hier weitere recht deutliche Kolumnen im Original, die wurden alle leicht abgeändert. Bei folgendem fiel - nicht ganz unwichtig - das Wort “Weltregierung” raus: 

Finanzdiktatur

Diejenigen, die an einer globalen Weltwirtschaftsordnung – im Volksmund Weltregierung genannt – basteln, stehen kurz vor der Verwirklichung ihrer Ziele. Über Nacht wurden Leerverkäufe verboten. Leerverkäufer sind die Finanzpolizei an den Märkten. Sie gehen eine großes Risiko ein und analysieren die zugrundeliegenden Werte sehr genau. Wenn ihre Arbeit verboten wird, kommen Betrüger wie die griechischen Politiker mit ihrem Machenschaften leichter durch. Die nun von allen geforderte Finanztransaktionssteuer ist der vorletzte Schritt zur Verwirklichung einer globalen Struktur, die langfristig alle Industrienationen zerstören wird. Durch die Steuer wird dem Markt Liquidität entzogen. Wenn ein Investor seine Aktien verkaufen will, findet er keinen kurzfristig orientierten Käufer, also investiert er erst gar nicht. Die Zeche zahlen Sparer und Verbraucher. Der letzte Schritt ist eine Weltwährung.

 

der Folgende kam, denke ich, weitgehend unverändert:

EU-Wirtschaftsregierung

Nun also doch. Wie erwartet wird Deutschland doch für griechische Schulden gerade stehen. Das ist ein verfassungswidriger Betrug am deutschen Steuerzahler. Es ist jedoch keineswegs gesagt, dass das Verfassungsgericht das auch so entscheiden wird. Schließlich wurde der eindeutig verfassungswidrige Lissabon-Vertrag ebenfalls durchgewunken. Entscheidende Kompetenzen wurden nach Brüssel verlagert ohne, dass deutsche Bürger darüber abstimmen durften. Nur in die Haushaltspolitik der Ländern durfte die EU noch nicht eingreifen. Das soll sich jetzt im Zuge der Griechenland-Krise ändern. Wie Währungskommissar Ollie Rehn nun verlauten ließ, werde es „eine Koordination der Höhe und Entwicklung des gesamten Haushalte“ geben. Sogar in die Rentenpolitik soll Brüssel eingreifen dürfen. Das ist alles grundgesetzwidrig, aber ich wette, dass kein einziger Politiker auch nur einen einzigen Tag dafür einsitzen wird.

 

der auch, wohl einer der ersten Mainstream-Artikel der auf diese Verstrickung der Klimabetrüger hinwies:

 Heiße Luft

Jetzt wissen wir wie John Paulson 2007 zum erfolgreichsten Hegefonds-Manager avancieren konnte. Seine Firma stellte laut SEC für die Kunden von Goldman Sachs jenes Portfolio von Schrottkrediten zusammen, an deren Verfall er dann verdiente. Jetzt schreit alles nach Regulierung. Dabei müssten wir Gesetze abschaffen, nicht neu beschließen. Etwa das Gesetz, dass es Zentral- und Geschäftsbanken erlaubt, Geld aus dem Nichts zu zaubern. Was im politisch korrekten Deutschland völlig verschwiegen wird, ist, dass Goldman Sachs das erfolgreiche Geschäftsmodell mit wertlosem Papier längst auf CO2 übertragen hat. Goldman ist zu 10 Prozent an der Chicago Climate Exchange beteiligt, wo buchstäblich mit heißer Luft gehandelt wird. Ebenfalls zehn Prozent hält die Generation Investment Management. Gründer: Al Gore und Hank Paulson, Ex-Goldman Sachs-Chef und Finanzmister unter Georg W. Bush.

 

Ich habe derzeit vor allem wegen der gemeinnützigen und unentgeltlichen (und von manchen kaum gewürdigten) Parteiarbeit, die das Leben der Menschen verbessern soll - auch derer, die nur meckern und nie was anpacken - keine Zeit, dem allen detalliert nachzugehen.

Grundsätzlich: Es ist normal, dass Artikel redigiert werden. Schon zwei fielen komplett raus (zb nächste Woche über Trilaterale Kommission und Club of Rome). Das Argument ist aber immer, dass man das auf dem winzigen Platz nicht versteht und nicht dass ich das nicht schreiben darf. Ich würde auch gerne eine ganze Seite schreiben, aber da ich seit Januar selbst für die kleine Kolumne kein Geld mehr bekomme, ist es mir auch nicht unrecht. Ich schreibe hier und bei der PDV hunderte von Artikeln im Wert von mehr als hunderttausend Euro (wenn man mein ehemaliges Mainstream-Zeichen-Honorar umrechnet) umsonst. Für irgendwas sollte ich auch mal Geld bekommen.

Grundsätzlich ist der Chefredakteur aber auch kritischen Themen nicht abgeneigt. Ich hatte wegen dem Buch nur in dem letzten Monaten keine Zeit. Aber in meinem Buch “Das Kapitalismus Komplott” (leider kann man auch vom Bücherschreiben nicht leben, wie Ihnen jeder Autor bestätigen kann, außer man heißt Dan Brown) können sie alles Notwendige über die Trilaterale Kommission, den Club of Rome oder die Bilderberger erfahren - unzensiert. Um gleich Kritikern vorzubeugen: Es handelt sich um real existierende Organisationen, die in zahlreichen (im Mainstream nur nicht veröffentlichten) Dokumenten ihre Absichten enthüllt haben. Man benötigt also keine (Verschwörungs-)Theorien, um die Absichten aufzudecken. Es sind nur Fakten, Fakten, Fakten. Sie wissen ja, wer eigentlich mal mit diesem Slogan angetreten ist…

P.S. Hier noch ein Frontbericht von der aktuellen Bilderbergerkonferenz. Immer rmehr internationale Mainstream-Medien scheinen zu berichten. Ich bin mir zwar mit Freddy, dem Verfasser des Berichts, immer noch nicht einig über die Globalisierung (Ich sage: Globalisierung = gut, Globalisten = schlecht), aber was er leistet ist unbezahlbar. In den Schweizer Massenmedien findet er schon bisweilen Gehör.

 Hier werden Sie über die 2010er Bilderberger Konferenz auf dem Laufenden gehalten. Da die laut meiner Kollegen gar nicht existiert sind natürlich alle Videos und Berichte gefälscht…

Die Kapelle spielt noch, aber immer mehr Passagiere verlassen das sinkende Schiff. Zuerst Roland Koch, jetzt Horst Köhler. Während beim Bilderberger Roland Koch das Motiv noch sein könnte, sich für eine Kanzlerschaft im späteren Verlauf der Krise vorzubereiten ist der Rücktritt Köhlers schon erheblich schwerer zu verstehen.

 

Eines erscheint jedoch klar: Die Diskussion um seine Rede zum Afghanistaneinsatz kann nicht der wahre Grund sein. Das wäre höchst lächerlich. Wenn Köhler so eine Mimose wäre, hätte er es wohl kaum so weit gebracht. Zur Analyse gehört, sich mit seinem Hintergrund zu beschäftigen. Köhler ist tief verstrickt in das Bankenkartell, dass die derzeitige Finanzkrise ausgelöst hat. Er war Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF). Einer der weniger bekannten Aufgaben des IWF ist es, eine Weltwährung vorzubereiten. Rein technisch gibt es diese Weltwährung schon in Form der Sonderziehungsrechte. Als letzter Rettungsanker in der Finanzkrise wird der Vorschlag einer Weltwährung auf das Tablett kommen, um die bösen „Währungsspekulanten“ zu zügeln. Wenn dieser Plan aufgeht – was nicht unbedingt wahrscheinlich ist – kann das Geld der ganzen Welt und damit die ganze Menschheit von einer zentralen Stelle aus, der Weltzentralbank, regiert werden. Wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Menschen.

 

Aus welcher Denkschule kommt Horst Köhler? Immer wieder propagierte er als Bundespräsident, dass es Grenzen des Wachstums gebe und die Märkte „Monster“ seien. Das ist die Ideologie des „Club of Rome“ (COR). Am 6. November 2007 lud er die Organisation an seinen Amtssitz im Schloß Bellevue ein. In einer politischen Grundsatzrede verlangte er auf dieser Veranstaltung ein globales Umdenken im Umgang mit den natürlichen Ressourcen. “Die Menschheit verbraucht den Planeten, als hätte sie einen zweiten in Reserve.” Die Menschheit müsse sich als Verantwortungsgemeinschaft verstehen, forderte Köhler. “Mit einer kooperativen Weltpolitik fahren am Ende alle besser.” Der Bundespräsident lobte laut deren Webseite die Arbeiten des Club of Rome, der Problembewusstsein geschaffen und die Notwendigkeit für einen anderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen aufgezeigt habe. “Wir brauchen einen Wandel unseres Lebensstils.”

 

Der Club of Rome wird von vielen Beobachtern zurecht als „Lügenfabrik“ bezeichnet. Der COR behauptet, es gebe ein Überbevölkerungsproblem, die Ressourcen wären endlich, das Wachstum hätte natürliche Grenzen, der Mensch erwärme die Erde, wir bräuchten zinsloses Geld und vieles mehr. Hier fehlt jetzt die Zeit und der Platz alle Lügen aufzuzählen, aber ich widerlege sämtliche Behauptungen des COR auf 500 Seiten in dem Buch „Das Kapitalismus Komplott“. Bis zu seinem Erscheinen im Juli behelfen Sie sich mit alternativen Medienportalen wie infokrieg.tv. Ich will nicht in Abrede stellen, dass Leute wie Horst Köhler das alles selber glauben, aber es ist schlicht falsch. Es gibt genügend Platz und Energie für mehrere Menschheiten.

 

Köhler ist auch Mitglied der Trilateralen Kommission die ebenso wie der Club of Rome von der Öl- und Bankendynastie der Rockefellers gegründet wurde und finanziert wird. Die Trilaterale Kommisson will eine globale Institution schaffen, die die drei Wirtschaftsräume, Asien, Europa und Amerika vereinigt. Diese Instituiton soll die Spielregeln für alle festlegen, das ist per Definition eine Weltregierung. Immer mehr Mitglieder dieser Organisationen sprechen das auch offen aus. Google hilft.

 

Köhler ist also mindestens eine Marionette dieser Machtelite, vermutlich eher weniger ein aktiver Spieler, der das ganze durchschaut. Mein subjektiver Eindruck ist, dass er es ehrlich meint. Ich schicke ihm mal mein Buch. Ich bin fest davon überzeugt, dass vielen die an einer „Neuen Weltordnung“ mitbasteln gar nicht bewusst ist, was sie da tun. Was bedeutet aber nun sein Rücktritt: Nun, das ist zum jetzigen Zeitpunkt sehr schwer zu durchschauen. Auffällig ist, dass viele Mitglieder dieser Ideologie enorm unter Druck geraten. Angefangen hat es mit dem Rückzug von Paul Wolfowitz aus der Weltbank. Al Gore traut sich kaum mehr zu öffentlichen Auftritten. Bilderberger Roland Koch trat zurück. Fast könnte man meinen, die Leute hätten einfach eine Pechsträhne. Schließlich erwischte es einen prominenten Vertreter der Klimalüge, Jörg Kachelmann aus rein privaten Gründen. Kachelmanns Auftraggeber aus der Energieindustrie fördern im Gegensatz zur öffentliche Wahrnehmung, den Klimaschwindel aktiv. Das CRU-Institut, das die Klimadaten fälschte wird beispielsweise von BP und Royal Dutch Shell finanziert. Auch weniger offensichtliche Machtverluste gibt es, auf die ich aus Zeitgründen jetzt nicht eingehen kann.

 

Drei wesentliche Interpretationen sind möglich:

 

  1. Im Hintergrund läuft ein Kampf „gut“ gegen böse“. Auch innerhalb der Machtelite wachen immer mehr Menschen auf und sehen wohin die ganzen Intrigen und (nachweisbaren) Komplotte führen. Sie versuchen möglicherweise hinter den Kulissen den Karren aus den Dreck zu ziehen ohne sich selbst dabei entlarven müssen.

     

  2. Da absehbar ist, auf welche Katastrophe wir mit der Finanzkrise zusteuern versuchen einige einfach sich in Deckung zu bringen.

     

  3. Ein dritte Variante, die schon hie und da gespielt wird, halte ich im Falle von Koch, aber vor allem von Köhler für eher unwahrscheinlich. Die These besagt, dass diese Leute drauf und dran waren den Menschen die Wahrheit zu sagen und daher von der „Machtelite“ zum Rücktritt gezwungen wurden. Ich kann das aber beim besten Willen nicht erkennen.

     

Klar ist: Es gibt gewaltige Umwälzungen auf diesem Planeten - der erdrutschartige Sieg von Rand Paul bei den Vorwahlen der Republikaner, die Regierungsbeteiligung völlig neuer Parteien in Tschechien, der Rückzug wichtiger Spieler des alten Establishments. Möge Gott uns beistehen, dass sich die Veränderungen gewaltfrei, ohne neue Kriege, Terroranschläge und Aufstände, vollziehen. Ich denke, die Zeit war noch nie so reif, die alten Machtstrukturen zu zerschlagen. Die Partei der Vernunft steht für eine neue, gute, freiheitliche Struktur. Helfen Sie mit auf der Seite der Guten.

P.S. Bin gerade in Zeitnot, daher kann ich die Belege nicht alle anführen. Sie sind aber alle in meinem Buch. Ich wollte Ihnen aber eine schnelle Interpretation liefern. Es gilt auch, darauf zu achten, was in den kommenden Wochen passiert, welche Gesetze durchgewunken werden, die sonst Köhler unterschrieben hätte und wer sein Nachfolger wird. Erst im Nachhinein werden uns die wahren Gründe für den Rücktritt klarer werden.

Hier bleiben Sie über die Bilderbergerkonferenz auf dem Laufenden. Allein die Tatsache, dass diese Konferenz von den Massenmedien verschwiegen wird (obwohl die Front nach sechzig Jahren bröckelt) sollte selbst dem Minderbemittelsten zeigen, dass wir in den Massenmedien nicht die wahren Hintergründe politischer Entscheidungen erfahren.

Einfach sensationell, der Sieg von Lena Meyer Landrut beim Eurovisionswettbewerb! Sie hat gewonnen, weil sie echt ist, ein bisschen verrückt zwar, aber wahrhaftig. Stefan Raab hat Recht, wenn er sagt, Lena hätte mit jedem Song gewonnen. Man kann ihren Sieg auch als Symbol für unsere Zeit sehen. Gewaltige Dinge tun sich auf unserem Planeten. Immer mehr Menschen erwachen. Wir spüren das auch bei der Partei der Vernunft. Auf den ersten Blick wirken wir auf manche Menschen auch verrückt. Der menschengemachte Klimawandel soll ein Schwindel sein? Das Zentralbankmonopol soll schuld sein an der Finanzkrise?

 

Zur Parteigründung hatten wir noch ernsthafte Diskussionen darüber, ob wir den Klimaschwindel wirklich zum Thema machen sollen. Wir hatten den Mut zur Wahrheit zu stehen und das zahlt sich jetzt aus. Immer mehr Menschen begreifen, dass sie auf übelste Art und Weise hereingelegt werden. Nach manchen Umfragen glaubt schon die Hälfte der Deutschen nicht mehr an diesen Blödsinn. Rund um den Planeten öffnen sich die Augen und Herzen der Menschen. Rand Paul hat einen erdrutschartigen Sieg bei den Vorwahlen der Republikaner errungen. Die deutsche Mainstream-Presse versucht ihn natürlich in die radikale Ecke zu stellen. Dabei macht der Sohn von Ron Paul nichts anderes, als darauf zu bestehen, dass die amerikanische Verfassung gelten sollte. Sie war von Beginn an darauf angelegt, die Freiheit der Menschen vor den Zugriffen des Staates zu schützen.

 

Für unsere linkstotalitäre Presse ist das natürlich radikal. Mögen den Journalisten, die so etwas schreiben die Finger abfaulen während sie diesen Unsinn eintippen. Ich habe eine Botschaft für euch: Es gibt das Internet. Eure Lügen sind aufgeflogen! Jeder Mensch kann sich unabhängig informieren. Ron Paul hat bei Umfragen schon über 40 Prozent der Stimmen obwohl er von Big Media ignoriert oder dämonisiert wird. Ich bin sicher, wenn er als Präsidentschaftskandidat antreten würde, würde er einen Kantersieg wie Lena hinlegen. Unglücklicherweise wählen in den USA inzwischen Automaten. Deutsche Gerichte haben das in Deutschland zum Glück verboten. Die Partei der Vernunft hat also hier eine echte Chance. Da Deutschland immer noch keine Verfassung hat, haben wir sogar die besten Möglichkeiten auf einen Neustart mit einer freiheitlichen und menschlichen Verfassung.

 

Noch mehr jedoch als Lena´s Sieg oder der Erfolg von Rand Paul hat mich in diesen Tagen ein hochrangiges Mitglied der Machtelite überzeugt, dass wir vor einer Zeitenwende stehen. Zbigniew Brzezinski, der Gründer des einflussreichen Council of foreign Relations sagte vor eben diesem „Think Tank“ illuminierendes. Er sprach davon, dass es erstmals in der Geschichte der Menschheit ein politisches Erwachen gebe. Es sieht das ausdrücklich als Bedrohung für seine Weltregierungspläne! Die Machtelite zittert wie Espenlaub. Ron Paul berichtet, dass die US-Zentralbank in heller Aufregung ist, weil immer mehr Menschen begreifen, dass diese Institution in betrügerischer Weise im Verbund mit den Großbanken Geld aus dem Nichts erzeugt.

 

Vielleicht durchringen die Menschen die Zusammenhänge nicht in ihrer Gänze, aber sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Ebenso wie sie spürten, dass Lena echt ist. Und wie sie spüren werden, dass die Partei der Vernunft echt ist. Wir stehen für die Wahrheit. Und die Wahrheit wird uns frei machen.

 

P.S. Als ich Lena das erste mal sah, dachte ich, das wird der erste deutsche globale Superstar und gewonnen hat sie übrigens am einjährigen Geburtstag der Partei der Vernunft.

P.P.S. Wasser in den Wein: Ich habe gerade gelesen, dass Lena die Enkelin des Bilderbergers Andreas Meyer Landrut ist. Ich geh mal davon aus, dass die Kleene von all dem nichts weiss. Aber vor dem Hintergrund, dass der Eurovisions-Contest auch dazu dient die Völker Europas zu vereinen (siehe der “Euro-Dance”) - ein alter Bilderberger Plan - ist das durchaus kurios. Sie ist jedoch nicht durch ein Komplott soweit gekommen, sondern weil sie die Zuschauer gewählt haben. Verrückte Zeiten!

 

 Diese Zahl ist ein wahrer Schocker: 734000 Menschen sind im vergangenen Jahr aus Deutschland ausgewandert. In Worten: SIEBENHUNDERVIERUNDDREISSIGTAUSEND Menschen, in einem Jahr! Die Zahl wird überdeckt, weil fast ebensoviele eingewandert sind. Die Einwanderer sind aber nicht das Problem. Sie haben sich offensichtlich verbessert, weil es in ihrem Land noch schlechter aussieht. Viele davon sind wahrscheinlich einfach in die Sozialsysteme eingewandert, was rational ist, oder ihr eigenes Land ist aus verschiedensten Gründen noch weniger attraktiv als Deutschland.

 

Warum ist diese Zahl so schockierend? Jeder weiß, wie schwerwiegend so eine Entscheidung ist. Wer auswandert verlässt sein Land, seine Kultur, seine Sprache, seine Familie, seine Freunde. Um zu so einem Entschluss zu kommen muss sehr viel passiert sein. Die Auswanderer gehen sicherlich nicht in ein Land mit höheren Sozialleistungen, denn ein solches Land gibt es nicht. Sie verlassen ihre Heimat, weil sie keine Chance mehr sehen mit ehrlicher Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Inzwischen müssen deutsche Bürger – wenn alle Steuern und Abgaben berücksichtigt werden - zwei Drittel ihres Einkommens beim Staat abliefern. Dieses Geld kommt allen möglichen zu Gute, Großkonzernen per Subvention, Menschen, die nicht arbeiten (sowohl denjenigen die eigentlich arbeiten wollen, als auch denjenigen die nicht wollen), Bürokraten, Erschleicher staatlicher Leistungen, dem System an sich.

 

Im Umkehrschluss heißt das, jeder Deutsche könnte eigentlich das Dreifache verdienen. Die vom staatlichen Bankenmonopol (= Zentralbank) verursache Inflation frisst weitere Gelder auf. In den siebziger Jahren war Großbritannien in derselben Situation. Der „Braintrain“ war so schlimm, dass die Engländer Margaret Thatcher – nicht gerade die Reinkarnation von Jesus - wählten. Die noch beunruhigendere Parallele aber ist die DDR. So viele Menschen wollten das Land verlassen, dass die dortige Regierung sich genötigt sah, die Mauer zu bauen. Nahezu unsichtbar versucht unsere heutige Regierung etwas ähnliches. Es gibt bereits eine Wegzugsbesteuerung. Der schlimmere Weg aber ist, dass versucht wird, den Sozialismus auf die ganze Welt auszudehnen. Niemand kann sich dann mehr verstecken. Von Medien und vielen uninformierten Bürgern völlig vernachlässigt wird dabei die Rolle der Klimalüge. Da Kommunismus dank seines völligen Versagens nicht mehr „in“ ist, mussten sich die Kollektivisten ein neues Märchen ausdenken. Schon jetzt kostet der Klimaschwindel Milliarden. Sie sehen es an unter anderem an der Stromrechnung, aber versteckt auch in den Kosten für jedes Produkt. Da „grün“ nach wie vor „in“ ist, merken die Bürger nicht, dass es dabei nur um Planwirtschaft geht. Kohlendioxid fällt bei jedem Produktionsprozess an (zweimal häufiger beim Ausatmen). Wer CO2 kontrolliert, steuert also die Produktion. Das ist kommunistische Planwirtschaft. Die führt zu Misswirtschaft und der eingangs erwähnten Auswanderung.

 

Das ist doppelt schade, weil diese Menschen nicht nur mit ihren Ideen oder ihrer Leistungsbereitschaft auswandern, sondern auch mit ihrer Stimme. Sie können keine Partei mehr wählen, die das alles ändern will. Eine Partei, die den Menschen wieder die Früchte ihrer Anstrengungen zurückgeben will, eine Partei der Vernunft und Menschlichkeit - die Partei der Vernunft. Wenn diejenigen die noch nicht ausgewandert sind, alle diese Partei wirklich unterstützen würden, also nicht nur durch bloße Sympathie sondern durch Mitgliedschaft, Spenden oder Mitarbeit, könnten wir den Trend umkehren. Wir müssten dann keine neue Mauer bauen, sondern nur unsere kriminelle Führung rausschmeißen. Hoffentlich kriegen die enttäuschten Bürger endlich ihren Hintern hoch und engagieren sich politisch bevor sie gezwungen werden, ihre Familie und ihre Freunde zu verlassen.

http://www.parteidervernunft.eu/ 

http://www.sueddeutsche.de/politik/migration-auswanderungsland-deutschland-1.950011

 

 

Für die Mainstream-Medien kommt der Rücktritt von Roland Koch als Ministerpräsident von Hessen überraschend, für aufmerksame Beobachter nicht. Der ausgebuffte Macht-Politiker hat von drei strategischen Varianten für die Erlangung der Kanzlerschaft die Klügste gewählt. Variante Eins wäre gewesen, als Finanzminister nach Berlin zu gehen, aber er hätte nur schlechte Botschaften verkünden müssen. Variante Zwei wäre, einen Streit mit der Kanzlerin zu inszenieren und im Zorn zurückzutreten. Das wäre ihm aber von den konsensverliebten Deutschen als illoyal ausgelegt worden. Variante Drei ist die mit Abstand geschickteste. Kurz vorher hat er noch einmal klar gemacht, dass es ohne Sparanstrengungen nicht geht. Er hat aber den Streit nicht eskalieren lassen. Mit dem Rücktritt hat er demonstriert, dass er nicht an der Macht hängt. Das ist natürlich lächerlich, weil Koch sein ganzes Leben nichts anderes gemacht hat als um die Macht zu kämpfen.

 

Seine Entscheidung ist laut Medienberichten vor einem Jahr gefallen. Exakt zu diesem Zeitpunkt nahm er an der Bilderberger-Konferenz in Griechenland teil, wo kurze Zeit später Teil Zwei der Finanzkrise begann. Die dort anwesenden globalen Schachspieler dürften dem CDU-Politiker klar gemacht haben, wo die Reise hingeht. Ein europäisches Land nach dem anderen wird kippen, die Haushalte der Bundesländer geraten absehbar unter Druck. Wenn er sich jetzt zurückzieht, muss er die Probleme nicht verwalten und keine schlechten Nachrichten überbringen. Gleichzeitig hat er aber vor den Risiken gewarnt und wirkt im Nachhinhein kompetent.

 

Sie können sich jetzt schon die künftigen Schlagzeilen vorstellen: „Merkel bittet Koch ins Kanzleramt“ „CDU-Basis fordert Koch auf, Verantwortung zu übernehmen“ „Koch: Ich wollte mich zurückziehen, aber das Land braucht mich jetzt“ Blabla blabla. Merkel wird EU-Präsidentin, um sicher zu stellen, dass der Euro genauso „hart“ wird wie die D-Mark. Diese Variante ist für Merkel riskant, weil nicht klar ist, ob die anderen Staatschefs mitspielen. Für die globalen Schachspieler ist es egal, ob Bildberger van Rompuy Präsident bleibt, oder Bilderbergin Merkel oder irgendein anderer aus deren Reihen den Chefsessel einnimmt.

 

Die 2010er Bilderberger Konferenz findet wohl Anfang Juni in Spanien statt – im nächsten Land das kippt. Angesichts der immer größeren Aufmerksamkeit, die das Treffen auf sich zieht, könnte der Ort und die Zeit noch kurzfristig verlegt werden. Vermutlich dürften die Veranstalter auch mit der Veröffentlichung der Teilnehmerlisten nicht mehr so großzügig sein. Koch wird seinen Flug schon gebucht haben. Zeit hat er jetzt. Vielleicht wird ihm auch wie einst Walter Scheel der Vorsitz der Konferenz angetragen. Die Details sind aber nicht wichtig. Die Richtung ist klar: Das Finanzsystem kollabiert und die Elite muss ihre Kandidaten rechtzeitig für die Zeit danach präparieren.

Eigentlich kann es einem egal, sein was der Spiegel so schreibt. Aber dieser Kommentar auf Spiegel Online steht stellvertretend für die linke deutsche Mainstream-Presse. Lesen Sie ihn ruhig durch. Die Argumente sind dermaßen blöde, dass vermutlich jedem Leser sofort ein Licht aufgeht. Der Autor fordet eine progressive (!) EU-weite Steuer, die in “prosperierenden Regionen” überproportional zugreift und eine europaweite Arbeitslosenversicherung. Der “Ausbau der supranationalen Staatlichkeit” ist nichts anderes als Orwellsches Neusprech für die “Neue Weltordnung”, die eine kommunistische Verwaltung des ganzen Planeten anstrebt.

Glücklicherweise fällt den Bürgern anhand der Griechenlandkrise inzwischen auf, wohin Sozialismus führt. Kein normaler Mensch sieht ein, wieso Deutsche für die Sünden der Griechen zahlen sollen.  Da kann die Presse noch so irrwitzige Klimmzüge machen. Jeder denkende Mensch erkennt nun, dass es kein gottgegebenes Schicksal ist, wenn es einer Region schlechter geht. Es liegt einfach am jeweiligen System. Den Staaten mit weniger Sozialismus geht es besser als denen mit mehr. Dennoch fürchte ich, dass die Politik das Projekt EUDSSR gnadenlos vorantreibt. Volkes Meinung oder Vernunft zählt schon lange nicht mehr.

Hier finden Sie ein Interview, das ich mit dem FDP-Abgeordneten im Bundestag, Frank Schäffler, für Focus Money geführt habe. Er ist Mitglied im Finanzausschuss und der einzige von über 600 Abgeordneten (!) der die Fehlkonstruktion unseres Geldsystems erkannt hat, beziehungsweise das auch öffentlich vertritt. Er ist Anhänger der österreichischen Schule der Nationalökonomie, der einzigen logischen und widerspruchsfreien Lehre vom menschlichen Handeln, die auch Grundlage des Programms der Partei der Vernunft ist. Immerhin wissen wir dadurch, dass mindestens eine Partei im Bundestag wüsste, was zu tun ist. Unnötig zu erwähnen, dass die FDP-Spitze nicht im Entferntesten bereit ist, am Geldsystem etwas zu ändern oder den ebenfalls in der FDP wohlbekannten Klimaschwindel zu beenden.

 „Und tschüss!“

Money: Die EU ist einer schweren Krise. Griechenland steht kurz vor dem Bankrott. Was sollte die EU tun?

Schäffler: Der Stabilitäts- und Wachstumspakt muss verändert werden. Derzeit lässt das Regelwerk kein Ausscheiden aus dem Euro, weder freiwillig noch durch Zwang zu.

Money: Sie meinen also, man müsste Griechenland aus der Eurozone werfen?

Schäffler: Ja. Griechenland hat nachweislich bereits in der Aufnahmephase, aber auch nach dem Euro-Beitritt 2001 bis auf das Jahr 2006 (2,9 Prozent) in jedem Jahr das Maastricht-Neuverschuldungskriterium von 3 Prozent gerissen. Wie sich Jahre später herausstellte geschah dies mit Hilfe “kreativer Buchführung” in erheblichem Umfang und mit Vorsatz. Das muss Konsequenzen haben.

Money: Wie soll das konkret passieren?

Schäffler: Natürlich kann das nicht von heute auf morgen geschehen. Die Regierungschefs der EULänder müssten konkrete Kriterien erarbeiten unter denen ein Ausschluss möglich. Dann wird eine Frist gesetzt, bis zu der diese Bedingungen zu erfüllen sind.

Money: Wer soll das entscheiden?

Schäffler: Die Regierungschefs der EU-Länder. Man kann ja hohe Hürden setzen. Beispielsweise, dass mindestens zwei Drittel der Länder zustimmen müssen.

Money: Ist das nicht eine sehr harte Maßnahme?

Schäffler: Wer vorsätzlich sich den Zugang in den Euro durch falsche Angaben erschleicht und dauerhaft gegen die Stabilitätskriterien verstößt, muss auch zum Austritt aus dem Währungsraum gezwungen werden können. Während Griechenland zu Zeiten des Drachmen noch Risikoaufschläge von 500 Basispunkten im Verhältnis zu deutschen Staatsanleihen auf den Tisch legen musste, gelten aktuell Risikoaufschläge von 300 Basispunkte für griechische Staatsanleihen schon als besorgniserregend. Fakt ist, der griechische Staat hat sich auf Kosten der übrigen Mitglieder in den Euro gemogelt, die das heute teuer bezahlen müssen.

Money: Sehen Sie weiter Länder, die gefährdet wären, wenn ein entsprechender Kriterienkatalog erarbeitet werden würde?

Schäffler: Spanien, Italien oder Irland wären auch Kandidaten. Aber am schlimmsten sieht es bei den Griechen aus.

Money: Aber würde das dem Euro nicht einen schweren Schaden zufügen?

Schäffler: Der Euro hat nur eine Chance, wenn die beiden Stabilitätssäulen funktionieren. Die Unabhängigkeit der EZB und ihre strikte Orientierung an der Geldwertstabilität und die fiskalische Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes mit seinen Defizitgrenzen für die gesamtstaatliche Verschuldung (60 Prozent des BIP) und die Neuverschuldung (3 Prozent des BIP) sind daher nicht disponibel. Deshalb gilt: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Wenn es nicht anders geht, muss es heißen: und tschüss!

Meine aktuelle Focus Money Kolumne:

Frontalangriff

In der Debatte um Nacktscanner geht eines völlig unter. Die Geräte verletzen nicht nur die Menschenwürde, sondern die Bürger ganz direkt. Zum Scannen werden nämlich krebserregende Röntgenstrahlen eingesetzt. Der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission des Bundes (!) warnt deshalb vor den Geräten. Natürlich wird man uns bald erzählen, dass es Geräte neuerer Generation gibt, die nicht schädlich sind. Und Schweine können fliegen. Herhalten muss mal wieder ein versuchter Terroranschlag. Dabei hätten die normalen Sicherheitsmaßnahmen ausgereicht, denn der mutmaßliche Attentäter hatte noch nicht einmal einen gültigen Reisepass. Für jeden Eingriff der Politik in die Freiheit, gibt es scheinbar plausible Begründungen. Die vom Grundgesetz garantierte Freiheit der Bürger wird wahlweise mit dem Sicherheitsargument, der sozialen Gerechtigkeit oder angeblichen globalen Umweltkatastrophen ausgehebelt.

 

An dieser Stelle kann ich noch deutlicher werden: Man hat gar nicht genug Phantasie um sich vorstellen zu können was diese kranken Gehirne alles ausbrüten. In meinem ursprünglichen Kommentar bin auch noch auf die höchst merkwürdigen Umstände eingegangen unter denen dieser versuchte Terroranschlag stattfand. Aber in der Kolumne ist nicht genug Platz um das alles zu belegen. Alternative Medienportale bieten da ja einiges an Informationen.

Demnächst werden ausführlichere kritische Artikel in Focus Money erscheinen, aufgrund des großen Erfolgs der 911-Story. Ich werde mich allerdings auf Themen konzentrieren, bei denen es bestätigte Dokumente oder glaubwürdige Zeugen gibt. Aber davon gibt es ja genug. Die Qual der Wahl…

Focus Money hat über 100 Leserbriefe aufgrund der 911-Geschichte bekommen - üblich sind ein oder zwei pro Artikel. Als gefragtestes Thema hat sich da das Geldsystem herausgestellt. Dabei wird aber übersehen, dass Focus Money darüber schon häufig berichtet hat - auch ich in meinen Kolumnen. Ich habe deutlich darauf hingewiesen, dass unser Geldsystem auf Betrug basiert, da die Zentralbanken und Geschäftsbanken Geld aus dem Nichts kreieren. FM hat auch sehr früh auf Gold als Inflationsschutz hingewiesen. Wie die Goldfans schon lange wissen, ist nur Gold Geld. Im Finanzkrisen-Spezial vom letzten Frühjahr, das ich komplett verantwortet habe,  hat Thorsten Polleit das auch ausführlich in einem Essay dargelegt.  Unter “Finanzkrise” finden Sie hierzu weitere Informationen auf dieser Webseite.

 

Lassen Sie sich durch den aktuellen Börsenaufschwung nicht täuschen. Der schlimmste Teil der Krise kommt noch. Ich halte einen Crash im Herbst für sehr wahrscheinlich, obwohl viele damit rechnen und die Mehrheit normalerweise falsch liegt. Auslöser eines Crashs könnte eine Pandemie (ausgelöst durch die Impfungen), eine Eskalation im Nahen Osten, eine weitere spektakuläre Pleite oder ein Terroranschlag sein.

Aus charttechnischer Sicht wäre es allerdings wahrscheinlicher, dass der Dax erst über 6000 Punkte steigt. Dann schmeissen die letzten Pessimisten die Flinte in Korn und es gibt einen short squeeze. Wenn dann gezwungenermaßen die meisten Marktteilnehmer drin sind, geht der Rally die Luft aus.

Nachtrag: Da der Oktobercrash ausbiel ist eine feste Börse bis Jahresende wahrscheinlich. Die institutionellen Marktteilnehmer sind gezwungen, ihren Kunden Aktienpositionen vorweisen zu können.