Archiv für die Kategorie: Sozialversicherung

Heute erscheint ein vierseitiger Artikel von meinem Kollegen Thomas Wolf und mir in Focus Money zum Thema “Wieviel Staat brauchen wir?”. In dem Artikel mit dem Titel “Goldener Käfig” rechnen wir vor, dass eine Mehrwertsteuer von zehn Prozent locker ausreicht um alle notwendigen Staatsausgaben zu finanzieren. Selbst ein Angestellter mit einem Niedriglohn von 5 Euro Brutto die Stunde kann sich dann komfortabel selbst absichern und ist im Alter Millionär. Das klingt unglaublich, ist aber mit Zahlen zu belegen.

Ich hatte die Daten schon für mein Buch recherchiert. Das war gar nicht so einfach, weil der Staat seine Ausgaben in verschiedensten Haushalten versteckt. Es gibt zwei entscheidende Hebel:

Erstens zieht der Staat über diverse Steuern und Abgaben im Schnitt zwei Drittel des Einkommens seiner Bürger ein. Da die Abgaben in die Produktpreise eingerechnet werden, betrifft die Konfiskation auch einen Hartz 4 Empfänger.

Zweitens profitieren in einer echten Marktwirtschaft alle Bürger vom technischen Fortschritt. Diesen haben wir konservativ mit einem jährlichen Produktivitätsfortschritt von drei Prozent in das Modell eingerechnet. Von diesem Fortschritt spüren wir nur deshalb nichts weil das staatliche Geldmonopol - die Zentralbank im Verbund mit den Geschäftsbanken - Geld aus dem Nichts erzeugt. Wenn diese beliebig vermehrbare Geldmenge stärker steigt als das Güterangebot, kommt es zu Inflation und der technische Fortschritt wird wieder aufgefressen. Daher ist die entscheidende Reform die Abschaffung des Geldmonopols. Dann wäre es dem Staat auch nicht mehr möglich sich zu verschulden und diese Kredite wieder wegzuinflationieren.

Dieser Trick wurde zu allen Zeiten von allen Regierungen angewandt. Er hat unter anderem zur französischen Revolution geführt. Damals stiegen die Waren- vor allem die Brotpreise und die Steuern durch diverse Sonderabgaben über das damals übliche “Zehnte” hinaus. Ein wichtiger Punkt war damals die Abschaffung der Privilegien von Adel und Klerus. Heute sind es die Privilegien des Finanzklerus, die wir abschaffen müssen. Geldschöpfung aus dem Nichts ist legalisierter Betrug. Es müssten also die Gesetze, die das erlauben abgeschafft werden (beispielsweise der Annahmezwang des gesetzlichen Zahlungsmittels. Dazu reicht eine einfache Mehrheit im Bundestag) und nicht neue Gesetze erlassen werden wie allenthalben gefordert wird. Diese simple Tatsache wird im Geschichtsunterricht nicht gelehrt, was ein schlechtes Licht auf das staatliche Bildungswesen wirft. Die Bildung ist zwar in der Mehrwertsteuer von zehn  Prozent schon enthalten, aber es wäre sicherlich besser auch sie privat zu finanzieren. Erstens wäre Bildung dann effizienter, günstiger und kundenorientierter. Zweitens wäre es dem Staat nicht mehr möglich Lügen über das Geldsystem oder den Klimawandel zu verbreiten.

Ausführlich ist dies alles im meinem Buch “Das Kapitalismus-Komplott” nachzulesen, das in diesen Tagen in den Druck geht. Ändern können wir das alles nur mit politischer Macht. Also schließen Sie sich bitte der “Partei der Vernunft” an, um diese Raubzüge endlich zu beenden. Unsere Grundsätze sind fast deckungsgleich mit der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte am 26. August 1789. Es ist traurig genug, dass wir hinter diese 200 Jahre alten Grundsätze zurückgefallen sind. “Verschwörungsfans” dürfte bei dem Wiki-Link im Bild rechts oben und in den Erläuterungen der freimaurerische Bezug auffallen. Daran sollten Sie sich aber nicht stören, es geht um die Inhalte der Erklärung. Es gibt innerhalb dieser ganzen Gruppen auch immer wieder verschiedene Strömungen. Entscheidend ist immer, was konkret an Maßnahmen ergriffen wird. Freiheitsbeschränkende, die zur Zeit wieder stark auf dem Vormarsch sind, sind schlecht. Freiheitsschützende sind gut. Eigentlich ist alles ganz einfach, wenn man das perfide Spiel einmal durchschaut hat.  

P.S. Hier finden Sie inzwischen das PDF des Artikels.

 

 

 

Einfach sensationell, der Sieg von Lena Meyer Landrut beim Eurovisionswettbewerb! Sie hat gewonnen, weil sie echt ist, ein bisschen verrückt zwar, aber wahrhaftig. Stefan Raab hat Recht, wenn er sagt, Lena hätte mit jedem Song gewonnen. Man kann ihren Sieg auch als Symbol für unsere Zeit sehen. Gewaltige Dinge tun sich auf unserem Planeten. Immer mehr Menschen erwachen. Wir spüren das auch bei der Partei der Vernunft. Auf den ersten Blick wirken wir auf manche Menschen auch verrückt. Der menschengemachte Klimawandel soll ein Schwindel sein? Das Zentralbankmonopol soll schuld sein an der Finanzkrise?

 

Zur Parteigründung hatten wir noch ernsthafte Diskussionen darüber, ob wir den Klimaschwindel wirklich zum Thema machen sollen. Wir hatten den Mut zur Wahrheit zu stehen und das zahlt sich jetzt aus. Immer mehr Menschen begreifen, dass sie auf übelste Art und Weise hereingelegt werden. Nach manchen Umfragen glaubt schon die Hälfte der Deutschen nicht mehr an diesen Blödsinn. Rund um den Planeten öffnen sich die Augen und Herzen der Menschen. Rand Paul hat einen erdrutschartigen Sieg bei den Vorwahlen der Republikaner errungen. Die deutsche Mainstream-Presse versucht ihn natürlich in die radikale Ecke zu stellen. Dabei macht der Sohn von Ron Paul nichts anderes, als darauf zu bestehen, dass die amerikanische Verfassung gelten sollte. Sie war von Beginn an darauf angelegt, die Freiheit der Menschen vor den Zugriffen des Staates zu schützen.

 

Für unsere linkstotalitäre Presse ist das natürlich radikal. Mögen den Journalisten, die so etwas schreiben die Finger abfaulen während sie diesen Unsinn eintippen. Ich habe eine Botschaft für euch: Es gibt das Internet. Eure Lügen sind aufgeflogen! Jeder Mensch kann sich unabhängig informieren. Ron Paul hat bei Umfragen schon über 40 Prozent der Stimmen obwohl er von Big Media ignoriert oder dämonisiert wird. Ich bin sicher, wenn er als Präsidentschaftskandidat antreten würde, würde er einen Kantersieg wie Lena hinlegen. Unglücklicherweise wählen in den USA inzwischen Automaten. Deutsche Gerichte haben das in Deutschland zum Glück verboten. Die Partei der Vernunft hat also hier eine echte Chance. Da Deutschland immer noch keine Verfassung hat, haben wir sogar die besten Möglichkeiten auf einen Neustart mit einer freiheitlichen und menschlichen Verfassung.

 

Noch mehr jedoch als Lena´s Sieg oder der Erfolg von Rand Paul hat mich in diesen Tagen ein hochrangiges Mitglied der Machtelite überzeugt, dass wir vor einer Zeitenwende stehen. Zbigniew Brzezinski, der Gründer des einflussreichen Council of foreign Relations sagte vor eben diesem „Think Tank“ illuminierendes. Er sprach davon, dass es erstmals in der Geschichte der Menschheit ein politisches Erwachen gebe. Es sieht das ausdrücklich als Bedrohung für seine Weltregierungspläne! Die Machtelite zittert wie Espenlaub. Ron Paul berichtet, dass die US-Zentralbank in heller Aufregung ist, weil immer mehr Menschen begreifen, dass diese Institution in betrügerischer Weise im Verbund mit den Großbanken Geld aus dem Nichts erzeugt.

 

Vielleicht durchringen die Menschen die Zusammenhänge nicht in ihrer Gänze, aber sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Ebenso wie sie spürten, dass Lena echt ist. Und wie sie spüren werden, dass die Partei der Vernunft echt ist. Wir stehen für die Wahrheit. Und die Wahrheit wird uns frei machen.

 

P.S. Als ich Lena das erste mal sah, dachte ich, das wird der erste deutsche globale Superstar und gewonnen hat sie übrigens am einjährigen Geburtstag der Partei der Vernunft.

P.P.S. Wasser in den Wein: Ich habe gerade gelesen, dass Lena die Enkelin des Bilderbergers Andreas Meyer Landrut ist. Ich geh mal davon aus, dass die Kleene von all dem nichts weiss. Aber vor dem Hintergrund, dass der Eurovisions-Contest auch dazu dient die Völker Europas zu vereinen (siehe der “Euro-Dance”) - ein alter Bilderberger Plan - ist das durchaus kurios. Sie ist jedoch nicht durch ein Komplott soweit gekommen, sondern weil sie die Zuschauer gewählt haben. Verrückte Zeiten!

 

 Diese Zahl ist ein wahrer Schocker: 734000 Menschen sind im vergangenen Jahr aus Deutschland ausgewandert. In Worten: SIEBENHUNDERVIERUNDDREISSIGTAUSEND Menschen, in einem Jahr! Die Zahl wird überdeckt, weil fast ebensoviele eingewandert sind. Die Einwanderer sind aber nicht das Problem. Sie haben sich offensichtlich verbessert, weil es in ihrem Land noch schlechter aussieht. Viele davon sind wahrscheinlich einfach in die Sozialsysteme eingewandert, was rational ist, oder ihr eigenes Land ist aus verschiedensten Gründen noch weniger attraktiv als Deutschland.

 

Warum ist diese Zahl so schockierend? Jeder weiß, wie schwerwiegend so eine Entscheidung ist. Wer auswandert verlässt sein Land, seine Kultur, seine Sprache, seine Familie, seine Freunde. Um zu so einem Entschluss zu kommen muss sehr viel passiert sein. Die Auswanderer gehen sicherlich nicht in ein Land mit höheren Sozialleistungen, denn ein solches Land gibt es nicht. Sie verlassen ihre Heimat, weil sie keine Chance mehr sehen mit ehrlicher Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Inzwischen müssen deutsche Bürger – wenn alle Steuern und Abgaben berücksichtigt werden - zwei Drittel ihres Einkommens beim Staat abliefern. Dieses Geld kommt allen möglichen zu Gute, Großkonzernen per Subvention, Menschen, die nicht arbeiten (sowohl denjenigen die eigentlich arbeiten wollen, als auch denjenigen die nicht wollen), Bürokraten, Erschleicher staatlicher Leistungen, dem System an sich.

 

Im Umkehrschluss heißt das, jeder Deutsche könnte eigentlich das Dreifache verdienen. Die vom staatlichen Bankenmonopol (= Zentralbank) verursache Inflation frisst weitere Gelder auf. In den siebziger Jahren war Großbritannien in derselben Situation. Der „Braintrain“ war so schlimm, dass die Engländer Margaret Thatcher – nicht gerade die Reinkarnation von Jesus - wählten. Die noch beunruhigendere Parallele aber ist die DDR. So viele Menschen wollten das Land verlassen, dass die dortige Regierung sich genötigt sah, die Mauer zu bauen. Nahezu unsichtbar versucht unsere heutige Regierung etwas ähnliches. Es gibt bereits eine Wegzugsbesteuerung. Der schlimmere Weg aber ist, dass versucht wird, den Sozialismus auf die ganze Welt auszudehnen. Niemand kann sich dann mehr verstecken. Von Medien und vielen uninformierten Bürgern völlig vernachlässigt wird dabei die Rolle der Klimalüge. Da Kommunismus dank seines völligen Versagens nicht mehr „in“ ist, mussten sich die Kollektivisten ein neues Märchen ausdenken. Schon jetzt kostet der Klimaschwindel Milliarden. Sie sehen es an unter anderem an der Stromrechnung, aber versteckt auch in den Kosten für jedes Produkt. Da „grün“ nach wie vor „in“ ist, merken die Bürger nicht, dass es dabei nur um Planwirtschaft geht. Kohlendioxid fällt bei jedem Produktionsprozess an (zweimal häufiger beim Ausatmen). Wer CO2 kontrolliert, steuert also die Produktion. Das ist kommunistische Planwirtschaft. Die führt zu Misswirtschaft und der eingangs erwähnten Auswanderung.

 

Das ist doppelt schade, weil diese Menschen nicht nur mit ihren Ideen oder ihrer Leistungsbereitschaft auswandern, sondern auch mit ihrer Stimme. Sie können keine Partei mehr wählen, die das alles ändern will. Eine Partei, die den Menschen wieder die Früchte ihrer Anstrengungen zurückgeben will, eine Partei der Vernunft und Menschlichkeit - die Partei der Vernunft. Wenn diejenigen die noch nicht ausgewandert sind, alle diese Partei wirklich unterstützen würden, also nicht nur durch bloße Sympathie sondern durch Mitgliedschaft, Spenden oder Mitarbeit, könnten wir den Trend umkehren. Wir müssten dann keine neue Mauer bauen, sondern nur unsere kriminelle Führung rausschmeißen. Hoffentlich kriegen die enttäuschten Bürger endlich ihren Hintern hoch und engagieren sich politisch bevor sie gezwungen werden, ihre Familie und ihre Freunde zu verlassen.

http://www.parteidervernunft.eu/ 

http://www.sueddeutsche.de/politik/migration-auswanderungsland-deutschland-1.950011

 

Stellen Sie sich das einmal bildlich vor: Sie blicken auf ihren Lohnzettel und sehen keinerlei Abzüge! Weder von der Steuer noch von den Sozialkassen. Schauen Sie auf Ihren jetzigen Auszug. Das was in der Sparte Steuern steht können sie einfach dazuzählen. Das ergibt ihr neues netto.

Die Sozialabgaben werden weiterhin abgeführt, aber vollständig vom Unternehmen. Das ist ein nicht zu unterschätzender psychologischer Effekt. Wer keinerlei Abzüge hat, ist auch nicht neidisch. Ein Problem der Flat-Tax von Kirchhoff war, dass die Sozialisten ihm vorrechneten, dass Großverdiener mehr entlastet werden als Geringverdiener (was aufgrund tausender Steuerschlupflöcher nicht mal so sein muss, viele Großverdiener zahlen gar keine Steuern).

Das liegt in der Natur der Sache. Bei Steuersenkungen muss immer der mehr profitieren, der mehr zahlt. Die 20 Prozent obersten Einkommnsbezieher zahlen schließlich 80 Prozent der Steuern. Wenn jemand noch Neid empfindet wenn er selber gar nichts zahlt muss er charakterlich schon ganz schön deformiert sein. Auf solche Wähler verzichten wir gerne.

Langfristig werden sich die oberen und unteren Gehälter in unserem Modell wahrscheinlich annähern. Da die oberen netto mehr entlastet werden, dürften tendenziell die Gehaltsforderungen im Vergleich zurückgehen.   

Ist das nicht eine Mogelpackung, wenn die Sozialabgaben de facto schon heute von den Unternehmen bezahlt werden? Nein. Denn zukünftige eventuelle Steigerungen der Sozialabgaben gehen zu Lasten der Unternehmen. Solche Änderungen sind aber wesentlich stetiger als die schwer berechenbare Steuerpolitik. Als Ausgleich entfällt schließlich die Körperschaftssteuer und langfristig auch die Gewerbesteuer. 

Um die Entlastung der Großverdiener im Vergleich zu den Geringverdienern nicht allzu groß werden zu lassen kann überlegt werden, ob die Beitragsbemessungsgrenze angehoben wird.  Das hängt auch davon ab, wie schnell sich die Einspareffekte und die Zusatzeinnahmen aus dem Wirtschaftsboom bemerkbar machen. Verschwindet die Arbeitslosigkeit, werden die Sozialkassen extrem entlastet. Zusätzlich steigen die Einnahmen der Sozialkassen aus den von den Unternehmen für die Arbeitnehmer bezahlten Beiträgen.

Insgesamt ist eher ein Sinken der Sozialabgaben zu erwarten. Beispielsweise plädieren wir für die Abschaffung der gesetzlichen Krankenkassen. Der Beitrag wird in Zukunft dem Arbeitnehmer vom Unternehmen ausgezahlt und er sucht sich eine private Krankenkasse. Jede private Kasse muss einen Grundsicherungstarif anbieten. Über den Wettbewerb dürften die Kosten für den Grundtarif drastisch niedriger sein als die heutigen Beiträge. Gleichzeitg wird der Service über den Wettbewerb besser. 

Menschen die heute so krank sind, dass sie keine Kasse nehmen würde, werden den privaten Kassen zugeteilt. Das ist nur ein finanzmathematisches Problem. Die Versicherungen berücksichtigen dies bei ihren Beitragsberechnungen.

In unserem System muss jedes Kind bei Geburt versichert werden. Dafür erhalten die Bürger im Rahmen des Bürgergeldes Gutscheine. In der Grundversicherung ist auch Arbeitsunfähigkeit abgesichert. Das heisst, NIEMAND wird aufgrund von Krankheit aus der Solidargemeinschaft ausgestoßen. Das entsprechende Risiko zur Zeit der Geburt ist gering und wird einfach im Beitrag berücksichtigt.

In unserem 0 - Steuern - Land muss niemand finanzielle Not erleiden. Da es Arbeitsplätze in Hülle und Fülle gibt, kann sich jeder Gesunde seinen Lebensunterhalt verdienen. Kranke werden von privaten Kassen exzellent versorgt.

Utopia ist möglich. Lassen Sie sich nicht das Gegenteil einreden.